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Cover von Quo Vadis -- Infernal Chaos
Band: Quo Vadis Homepage Quo Vadis bei Facebook Metalnews nach 'Quo Vadis' durchsuchenQuo Vadis
Album:Infernal Chaos
Genre:Thrash Metal
Label:Twilight
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:18.06.10
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"Wohin denn nun?"

Während die Polen QUO VADIS hierzulande noch weitgehend unbekannt sein dürften, sind sie im Musikgeschäft doch schon alte Hasen: Bereits 1991 erschien das selbstbetitelte Debüt der Truppe, die mit dem hier vorliegenden „Infernal Chaos“ schon ihr siebtes Album auf den Markt wirft.

Wer eine harmonisierte Tonleiter findet, darf sie behalten: QUO VADIS spielen Thrash Metal im weiteren Sinne, wobei sie sich von anderen Formationen des Genres hauptsächlich dadurch unterscheiden, dass sie in ihre Songs orientalisch anmutendes Tonmaterial einbinden und teils nahezu überstrapazieren. Ansonsten ballern die Jungs ihren Hörern allerhand düstere Riffs um die Ohren, was oftmals recht durchschnittlich klingt, bisweilen aber auch richtig gut sein kann – Songs wie „Caducus“ begeistern durch tolle Melodieläufe im Intro und progressiv angehauchte Bass-Experimente, „Cross Of Gold“ erinnert nicht selten an neuere KREATOR-Platten und auch „Chaos“ kann sich durchaus hören lassen. Sänger Tomasz Skuza röhrt dabei hauptsächlich in tieferen Tonlagen und ist dabei dem jungen Max Cavalera gar nicht so unähnlich, punktet jedoch zusätzlich mit einer Menge Variabilität und meistert auch melodischere Passagen tadellos. Schön ist auch, dass QUO VADIS ihre bisweilen fast schon beklemmenden Riff-Attacken durchaus eingängigen Refrains gegenüber stellen, was in Nummern wie „Nimue“ gar an die mächtigen BLACK SABBATH zu erinnern vermag. Ob der hohen Vielfalt, die ihre Kompositionen zweifelsohne auszeichnet, leidet das Songmaterial auf „Infernal Chaos“ jedoch an diversen Schwächen: So werden Songs wie das fast schon primitive „Bomb And Fire“ oft nach einiger Zeit arg monoton, da viele der nicht gerade anspruchsvollen Parts übermäßig wiederholt werden – obendrein sind derartige Passagen nicht selten entweder bei SLAYER geklaut, stinklangweilig oder beides. Siehe hierzu auch „Evil Dad“. Zudem würzen QUO VADIS ihre Songs gerne mit reichlich deplaziert wirkenden Synthie-Streichern, was dem Material ebenfalls nicht zugute kommt. Produziert ist „Infernal Chaos“ hingegen tadellos und auch in Sachen Technik kann man der Band nichts vorwerfen, denn sämtliche Musiker spielen hinreichend tight und auch die leider viel zu seltenen Gitarrensoli sind schwer beeindruckend.

Selbst der zweifelsohne vorhandene Exoten-Bonus kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Infernal Chaos“ an diversen Schwächen leidet. Zwar bieten QUO VADIS auf ihrem neuen Album einen nicht uninteressanten Stilmix mit nicht zu leugnendem Charme, die Dauerhaftigkeit dieses Unterfangens ist jedoch fragwürdig.

Trackliste:
01. Caducus
02. Blood For Oil
03. Bomb & Fire
04. Black Horizon
05. Chaos
06. Dreams
07. Cross Of Gold
08. East Vs. West
09. Nimue
10. Evil Dad
11. Russia
Spielzeit: 00:53:58

Line-Up:
Tomasz "Skaya" Skuza - Vocals, Bass
Marcin "Cimas" Szeremeta - Guitar
Mateusz "Matek" Lazar - Guitar
Sebastian "Seba" Górski - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
26.06.2010 | 22:34
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