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Band:  Metalnews nach 'RSJ' durchsuchenRSJ
Album:Gain To Nothing
Genre:Death Metal, Neo-Thrash, Noisecore
Label:Hangman's Joke Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:08.06.07
CD kaufen:'RSJ - Gain To Nothing' bei amazon.de kaufen
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"...Brutal Noise Core Death für Fortgeschrittene!"

Eine kranke und zugleich sehr versierte Version von "MESHUGGAH meets GODFLESH meets BRUTAL TRUTH meets BSE" kommt frisch aus England auf den Teller. Auf der Insel scheinbar schon erfreulich aufgenommen, versucht man nun das Festland zu begeistern und verschickt das zehntrack Debüt inkl. einiger Bonustracks u.a. an metalnews.de.

Zu hören bekommt man eine soundgewaltige Mischung aus den verschiedensten Stilrichtungen, die zu einem grossen Ganzen verbunden werden. Zwar sind RSJ gewaltig sperrig unterwegs, können aber insgesamt sehr gekonnt mit den verschiedensten Elementen des harten Musiksektors jonglieren und kreieren so eine von Rinderwahnsinn getränkte, groovende und wild verschachtelte Extremscheibe, die weit aus dem Mittelmaß heraus sticht.

Die Mischung aus Core, Thrash, Death [zwischenzeitlich sogar Postrock] ist nicht, wie so oft bei anderen Bands zu beobachten, von stilistischer Unsicherheit geprägt, sondern man versteht es rhythmusorientierte Abreisser zu komponieren, die durch vertracktes Spiel und den Einsatz der unterschiedlichsten Vocals auf unzugängliche Art zugänglich werden. [Das hört sich jetzt vielleicht schwachsinnig an, trifft aber den Punkt - Anmk. d. V.]. Zudem schafft man es sogar durch erwähnte Postrock-Anleihen Ruhe in den Wahnsinn zu bringen und überrascht mit Melodien, die sich nahtlos einfügen, aussagekräftige sind, und somit ihre Daseinsberechtigung haben.

Wäre ich nicht sehr vorsichtig in Sachen "Zukunft voraussagen" und hätte ich nicht schon oft genau das Gegenteil von dem erlebt, was von vermeindlichen Musik- und Szenekennern prophezeit wurde, würde ich sagen, dass die Band Grosses vor sich hat. Daher belass ich es dabei, dieses Album als wegweisend und innovativ zu bezeichnen und attestiere den Engländern ein äußerst gelunges Debüt, was zwar auch seine kleineren Schwächen hat, aber einen äußerst feinfühligen und gekonnten Rundumschlag der Extreme abliefert.

Trackliste:
01. Degrees Of Seperation
02. Monkey See (Monkey Do)
03. Deadbolt
04. Code Zero
05. As She Sleeps
06. My Bastardised Son
07. Raised To The Ground
08. Lo-Di
09. Mindprint
10. Restructure
11. Dystonia (Live)
12. A Theme For Murder (Live)
13. A Theme For Murder (Matt Wilcocks Mix)
14. Blood & Sand (The Officers Mix)
15. Delusions Of Popularity (Harpies Remix)
16. My Deluded Popularity (Jamboree Mix )


Thomas Kleinertz [shub]
02.08.2007 | 10:10
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