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Album:Dead Girls Don't Say No
Genre:Hard Rock, Horror Punk, Rock'n'Roll
Label:Street Symphonies Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:25.02.11
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"Was gibt’s Neues, Copycat?"

Die RAGDOLLS stammen aus dem schwedischen Varberg und haben sich auf ihrem Debüt "Dead Girls Don't Say No" einem Soundgemisch aus Horrorpunk, Gothic, Hardrock, Hair Metal und Rock'n'Roll verschrieben, den bereits Kollegen wie WEDNESDAY 13 und seine MURDERDOLLS, MARILYN MANSON oder THE 69 EYES einer breiteren Öffentlichkeit hinreichend angedient haben.

Das indes wäre vermutlich gar nicht mal problematisch, würden sich die RAGDOLLS nicht auch optisch an den – fast gleichnamigen – MURDERDOLLS orientieren, sprich: würde man WEDNESDAY 13 neben RAGDOLLS-Frontmann Vikki Violence stellen, die Ähnlichkeit wäre wohl mehr als frappierend.
Aber genug von Make-Up und Outfit, das zumindest stimmig bzw. exakt kopiert ist, wichtiger sollte allemal die Musik sein, denn die ist gar nicht mal übel geraten, wenn, ja wenn man der o.g. Originale und sonstiger Soundalikes [i.e. seiner jeweiligen Lieblings-Horrorpunk-Kapelle bzw. MISFITS-Coverband] überdrüssig geworden ist.
Zwar achten auch die RAGDOLLS penibel darauf, dass sich alles reimt [alles andere wird gefressen] und auch Wortspiele [siehe Plattentitel, der allerdings ebenfalls an die Kollegen von THE 69 EYES und ihr „Dead Girls Are Easy“ gemahnt] bzw. Wortwitz in den konsequent makabren Texte sind ebenso hinreichend vorhanden wie diverse B-Movie-Samples und die üblichen Horror Rock-Allgemeinplätze und -Klischees [Werwölfe, Untote, Mord, Totschlag, Horrorhäuser, Alkohol etc.], die hier gemolken werden.
Zwar kommen dabei z.T. durchaus brauchbare Horror-Punk-Gothic-Schock-Rocker wie der Opener „Beautiful Homicide“, „Halloween Night“ oder die Alkoholiker-Hymne „Shut Up And Drink“ bei 'rum, danach wird es allerdings eher schwierig bzw. meistenteils belanglos.
„Shovels“ ist eine mäßig gelungene Splatter-Rock-Halbballade, der vollmundig „Gravediggers Dance“ getaufte Track lockt allenfalls hüftsteife Halb- bzw. Untote hinterm Grabstein hervor und „Michelle“ entpuppt sich als saumseliges Ballädchen vom toten Mädchen à la DIE TOTEN HOSEN.
„I'm A Werewolf“ bietet schunkeligen Horrorpunk-Durchschnitt, „Horror House“ punkrockt flott und weitgehend unerkannt vorbei, bei „Dead Like Me“ versuchen sich die Lumpenpüppchen nochmal an einer Ballade, doch leider singt Mrs. Violence hier haarscharf an der Musik vorbei und irgendwie ist man ganz froh, als der Spuk mit „Gruesome For Some“ vorüber ist.

Obendrauf kommt noch eine etwas saftlose, oder sollte ich besser sagen: blutleere Produktion und ein – vermutlich bewusst – Low Budget-B-Movie-mäßiges Artwork, was dem RAGDOLLS-Debüt quasi den Todesstoß versetzt.
Dürfte den ohnehin untoten Schweden zwar vermutlich am schimmeligen Allerwertesten vorbeigehen, ihr Debüt „Dead Girls Don't Say No“ den meisten Konsumenten damit allerdings wohl auch...

Trackliste:
01. One Foot In The Grave
02. Beautiful Homicide
03. Halloween Night
04. Shut Up And Drink
05. Shovels
06. Gravediggers Dance
07. Michelle
08. I'm A Werewolf
09. Hourse Of Horror
10. Dead Like Me
11. Gruesome For Some
Spielzeit: 00:44:14

Line-Up:
Victor "Vikki Violence" Nilsson - Vocals, Guitar
Damaged L - Lead Guitar
Chx Cruzifix - Bass
Broken Bridget - Drums
Dirk Konz [dkay]
12.08.2011 | 21:08
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