.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Rage
CD Review: Rage - The Devil Strikes Again

Rage
The Devil Strikes Again


Heavy Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Runderneuerung gelungen"
CD Review: Rage - My Way EP

Rage
My Way EP


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Aufbruchstimmung!"
CD Review: Rage - The Soundchaser Archives

Rage
The Soundchaser Archives


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"30 Jahre und kein bisschen leise"
CD Review: Rage - Strings To A Web

Rage
Strings To A Web


Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Ist die Luft raus?"
CD Review: Rage - From The Cradle To The Stage

Rage
From The Cradle To The Stage


Teutonic Metal
Keine Wertung
"20 Jahre RAGE wollen und müssen natürlich auch gefeiert werden und so gibt es neben der be... [mehr]"
Mehr aus den Genres
CD Review: Iron Mask - Black As Death

Iron Mask
Black As Death


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Neo-klassischer Maskenball"
CD Review: Grave Digger - The Clans Will Rise Again

Grave Digger
The Clans Will Rise Again


Heavy Metal, Teutonic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Unkaputtbarer Clan"
CD Review: Eagleution - A Tribute To Saxon

Eagleution
A Tribute To Saxon


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Keine Wertung
"Pünktlich zum 25.Geburtstags der NWoBHM gehen die Hamburger Remedy Records mit diesem SAXO... [mehr]"
CD Review: Amberian Dawn - Rivers Of Tuoni

Amberian Dawn
Rivers Of Tuoni


Power Metal, Symphonic / Epic Metal
1 von 7 Punkten
"Durchkonstruierter Trällermetal"
CD Review: Electro_Nomicon - Unleashing The Shadows

Electro_Nomicon
Unleashing The Shadows


Heavy Metal, Power Metal
4 von 7 Punkten
"Da mochte jemand DIO"
CD Review: John Garcia - The Coyote Who Spoke In Tongues

John Garcia
The Coyote Who Spoke In Tongues


Akustik
5.5 von 7 Punkten
"Lagerfeuerromantik par excellence"
CD Review: Kreator - Gods Of Violence

Kreator
Gods Of Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
7 von 7 Punkten
"Kein schwacher Moment"
CD Review: Victorius - Heart Of The Phoenix

Victorius
Heart Of The Phoenix


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Drachenzähmen leicht gemacht"
CD Review: Wolfchant - Bloodwinter

Wolfchant
Bloodwinter


Pagan Metal, Viking Metal
4 von 7 Punkten
"Säbelrasseln"
CD Review: Code - Lost Signal (EP)

Code
Lost Signal (EP)


Post Rock, Post/Avantgarde Black Metal
Keine Wertung
"Werkschau, mal anders"
Cover von Rage -- 21
Band: Rage Homepage Rage bei Facebook Metalnews nach 'Rage' durchsuchenRage
Album:21
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:24.02.12
CD kaufen:'Rage - 21' bei amazon.de kaufen
Share:

"Rage ist Blutwurst!"

Auf ihren letzten Alben machten die Ruhrpott-Rocker von RAGE immer mal wieder orchestrale Experimente, die vielleicht nicht jedermanns Sache waren, aber doch soweit auf Akzeptanz stießen, dass die Truppe nicht davon ablassen möchte. Ganz im Gegenteil: Das LINGUA MORTIS ORCHESTRA existiert künftig als separates Projekt – besser hätte es nicht kommen können, denn so regiert auf den regulären Alben von Peavy und Co. fortan wieder voll und ganz der Metal.

Angesichts des peinlichen Intros „House Wins“ mit Hörspielpart und säuselnden Klarinetten möchte man zwar gleich zu Anfang das Schlimmste vermuten, jedoch soll diesmal alles ganz anders kommen – denn kaum lassen die Ruhrpöttler den orchestralen Unfug außen vor, wird wieder ein Schuh draus: Zwar sind die Refrains auch auf „21“ wieder groß angelegt und fallen somit allesamt wie immer recht hymnisch aus, allerdings ist von der schmerzhaften Süßlichkeit des Vorgängers keine Spur mehr zu entdecken und so macht das Ganze gleich um ein Vielfaches mehr Spaß. Vor allem bietet das neue RAGE-Album jedoch etwas, das der Truppe seit „Soundchaser“ abhanden gekommen zu sein schien, nämlich tonnenweise Riffs, die man nur als genial bezeichnen kann. Hier wird sodann die größte Stärke des Trios offensichtlich, nämlich ihre Fähigkeit, modernen Sound nahtlos mit schwermetallener Tradition zu Verbinden. So klingt das Riffing von Songs wie „Forever Dead“ und „Feel My Pain“ absolut zeitgemäß und lässt doch gleichzeitig an teutonische Dinosaurier wie ACCEPT und dergleichen denken. Auch in Sachen Songwriting sind RAGE im neuen Jahr exakt auf dem richtigen Weg und haben auf „21“ zehn angenehm prägnante, vornehmlich knallharte Heavy Metal-Songs untergebracht, ohne sich dabei in übermäßig bombastischen Arrangements zu verrennen oder mit schnulzigen Balladen zu langweilen. Dabei bewegt sich die Truppe vornehmlich im oberen Tempobereich, funktioniert aber auch in den Groove-Hämmern „Psycho Terror“ und „Death Romantic“ ganz ausgezeichnet, sieht man von der Weltverbesserer-Hymne „Black And White“ mal ab. Hinzu kommen die üblichen RAGE-Markenzeichen wie Meister Peavys charakteristischer Gesang und das geradezu irrwitzige Leadgitarren-Spiel von Flitzefinger Victor Smolsky, der sich auf „21“ obendrein durch allerhand gänsehautverdächtige Doppelgitarren-Läufe hervor tut und schon wird aus „21“ das beste RAGE-Album in nicht ganz zehn Jahren – die brillante Produktion tut ihr Übriges.

Schuster, bleib bei deinem Leisten: Anstatt auf Teufel komm raus einen weiteren Orchestersatz auf ihrem neuen Album unterbringen zu wollen, haben RAGE auf „21“ zehn astreine Metal-Songs gepackt und zeigen sich dabei ausschließlich von ihrer besten Seite, weshalb die Truppe damit so frisch und selbstbewusst wie schon lange nicht mehr klingt. Egal, was die Herren in ihrer Freizeit sonst noch machen, RAGE sind wieder da und das so stark wie nie.

Trackliste:
01. House Wins
02. Twenty One
03. Forever Dead
04. Feel My Pain
05. Serial Killer
06. Psycho Terror
07. Destiny
08. Death Romantic
09. Black And White
10. Concrete Wall
11. Eternally
Spielzeit: 00:57:56

Line-Up:
Peavy Wagner - Vocals, Bass
Victor Smolsky - Guitar, Keyboard
André Hilgers - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
17.02.2012 | 10:56
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin