.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Rage
CD Review: Rage - Seasons Of The Black

Rage
Seasons Of The Black


Heavy Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Schwarz hat immer Saison"
CD Review: Rage - The Devil Strikes Again

Rage
The Devil Strikes Again


Heavy Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Runderneuerung gelungen"
CD Review: Rage - My Way EP

Rage
My Way EP


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Aufbruchstimmung!"
CD Review: Rage - The Soundchaser Archives

Rage
The Soundchaser Archives


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"30 Jahre und kein bisschen leise"
CD Review: Rage - 21

Rage
21


Heavy Metal, Power Metal
6.5 von 7 Punkten
"Rage ist Blutwurst!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Mystic Prophecy - War Brigade

Mystic Prophecy
War Brigade


Heavy Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Unbeirrbare Briganten des Stahls"
CD Review: Hades - Nothing Succeeds Like Success (Doppel CD) Re-Release

Hades
Nothing Succeeds Like Success (Doppel CD) Re-Release


Power Metal, Thrash Metal
6.5 von 7 Punkten
"Success sucks…"
CD Review: Domine - Emperor Of The Black Runes

Domine
Emperor Of The Black Runes


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
4 von 7 Punkten
"Kennt irgend jemand Arioch, den Gott des Chaos? Oder Prinz Elric? Corum of Vadagh, oder Aq... [mehr]"
CD Review: Nomans Land - Last Crusade

Nomans Land
Last Crusade


Heavy Metal, Pagan Metal, Viking Metal
4.5 von 7 Punkten
"Ein willkommenes Comeback!"
CD Review: Messiah's Kiss - Dragonheart

Messiah's Kiss
Dragonheart


Power Metal, Teutonic Metal, US-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Stark und traditionell"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
CD Review: Ram - Rod

Ram
Rod


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Ramrod, der Zerstäuber"
Cover von Rage -- Strings To A Web
Band: Rage Homepage Rage bei Facebook Metalnews nach 'Rage' durchsuchenRage
Album:Strings To A Web
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:05.02.10
CD kaufen:'Rage - Strings To A Web' bei amazon.de kaufen
Share:

"Ist die Luft raus?"

Mit ihrem letzten Album „Carved In Stone“ wussten die deutschen RAGE einmal mehr auf ganzer Linie zu überzeugen und demonstrierten, wieso sie nach wie vor zur Spitze des einheimischen Metals gehören. Dieser Tage veröffentlicht die Truppe das erneut unter der Regie von Produzent Charlie Bauerfeind entstandene „Strings To A Web“.

Auf „Strings To A Web“ sehen die Dinge leider nicht mehr ganz so rosig aus: Los geht’s mit „On The Edge Of Darkness“, das von einem typischen Smolsky-Riff eingeleitet wird und sodann mit einer stark METALLICA-inspirierten Strophe aufwartet. Das war’s dann aber auch schon mit der Freude, denn spätestens der Refrain wirkt unpassend und vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Das folgende „Hunter & Prey“ mag zwar an „Unity“-Zeiten erinnern, könnte im Prinzip aber auf jedem RAGE-Album stehen und „Into The Light“ schließlich schmalzt wie ein BON JOVI-Song. Erster Lichtblick ist damit „The Beggar’s Last Dine“, das – auf diesem Album eine Premiere – direkt in die Nackenmuskulatur fährt. Überhaupt verfehlen es RAGE während der ersten Hälfte von „Strings To A Web“, den Hörer konstant bei Laune zu halten, weshalb selbiger ein ums andere Mal versucht sein dürfte, die „Next“-Taste zu gebrauchen, um herauszufinden, was die Platte noch so zu bieten hat. Mit „Empty Hollow“ ist dann auch auf diesem Album das Ende des guten Geschmacks erreicht, zumal hier erneut theatralische Klassik mit Metalriffs verbunden wird – was in der Vergangenheit eine nette Idee zu sein schien, verkommt bei Überstrapazierung zunehmend zu einem Gimmick und war schon auf „Speak Of The Dead“ nicht wirklich brauchbar. Obendrein leitet die Nummer eine Reihe von Instrumentalstücken ein, die sich selbst um einiges zu wichtig nehmen. Bis hierhin wirkt dieses Album über weite Strecken wie eine lieblos zusammengeschusterte Sammlung typischer RAGE-Harmonien, -Riffs und -Gesangslinien, einfach, um mal wieder eine Platte veröffentlicht zu haben. Glücklicherweise nimmt „Strings To A Web“ gegen Ende jedoch einiges an Fahrt auf und rettet sich mit dem Groove-Monster „Saviour Of The Dead“ und Nummern wie „Hellgirl“ vor dem totalen Aus.

Mit ihrer neuen Platte gehen RAGE keinesfalls neue Wege, sondern verwursten hauptsächlich ihre Vergangenheit: Uptempo-Banger, Balladen, orchestrale Metalsongs. Wirklich schlecht ist daran freilich nichts; wer Platten wie „Soundchaser“ und „Unity“ sein Eigen nennt, sollte den Kauf jedoch gründlich überdenken. Anspieltipps: „The Beggar’s Last Dine, „Saviour Of The Dead“, „Hellgirl“.

Trackliste:
01. The Edge Of Darkness
02. Hunter & Prey
03. Into The Light
04. The Beggar's Last Dine
05. Empty Hollow
06. Strings To A Web
07. Fatal Grace
08. Connected
09. Empty Hollow Reprise
10. Saviour Of The Dead
11. Hellgirl
12. Purified
13. Through Ages
14. Tomorrow Never Comes
Spielzeit: 00:55:00

Line-Up:
Peavy Wagner - Vocals, Bass
Victor Smolsky - Guitar, Keyboard
André Hilgers - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
28.01.2010 | 20:37
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin