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Band: Rage Homepage Rage bei Facebook Metalnews nach 'Rage' durchsuchenRage
Album:The Devil Strikes Again
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:10.06.16
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"Runderneuerung gelungen"

Dass es bei RAGE in der letzten Zeit doch einige Turbulenzen gab, dürfte sich wohl mittlerweile herumgesprochen haben. Während Peavy Wagner nach dem Split unlängst mit den alten Weggefährten Manni Schmidt & Christos Efthimiadis in der Band REFUGE Zuflucht suchte und gemeinsam alte [RAGE-]Zeiten aufarbeitete, gründete Gitarrist Victor Smolski ALMANAC und schickte sich [sehr erfolgreich, wie sich herausstellen sollte] an, das Erbe von LMO fortzuführen. Nun kann und darf man die jetzt mit Drummer, Produzent und Manager [in Personalunion] Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos und Klampfer Marcos Rodriguez komplettierten neuen RAGE und ALMANAC auf gar keinen Fall miteinander vergleichen, denn die Wege beider Bands führen in völlig verschiedene Richtungen.

Während ALMANAC also mit „Tsar“ ein opulentes Power-Metal Werk abgeliefert haben, zieht RAGE nun mit „The Devil Strikes Again“ nach. Das letzte Werk „21“ sowie eben auch die LINGUA MORTIS-Geschichte lieferten ohne Zweifel außerordentlich hochwertige Musik ab, so verschwand auf der anderen Seite doch zusehends das gradlinige Flair, was RAGE seinerzeit bis Mitte der Neunziger versprühten. Genau das aber lag dem Herrn Wagner am Herzen und so kam es, wie es kommen musste. Die beiden Neumitglieder sind seit ihrer Jugend bekennende RAGE-Fans, daher fiel die stilistische Ausrichtung hin zu den Wurzeln nicht besonders schwer. So klingt denn „The Devil Strikes Again“ auffallend wie eine gut ausbalancierte Mischung aus den Songs der alten Klassiker „Perfect Man“ und vor allem „Secrets In A Weired World“, für mich ohnehin eines der stärksten, wenn nicht das stärkste Album dieser Band. Als drittes Referenzwerk darf noch das 1992er Werk „Trapped“ angeführt werden, also alles Alben aus der Schmidt/Efthimiadis-Ära. Der Titeltrack macht bereits gar keine Kompromisse und landet punktgenau. Keine ausladenden epischen Momente, keine „Straight To Hell“-Party, sondern klassischer Auf-die-Fresse-Metal mit Tendenz zum Bleifuss. Mit „Back On Track“ hat man endlich mal wieder einen Klassiker am Start, immer genau mit dem richtigen Taktgefühl, wenn es darum geht, einen nachhaltig wirkenden Refrain zu installieren. „Ocean Full Of Tears“ geht zwar mit leicht angezogener Handbremse, dafür aber mitten durch und ohne Schörkel. Das Schema zieht sich solide durch die Dreiviertelstunde, ohne im Ansatz langweilig zu wirken. Neue Einflüsse sind nämlich dennoch auszumachen. Und zwar hat der gute alte Thrash Metal hier und dort Einzug gehalten. Der letzte Song „The Dark Side Of The Sun“ ist diesbezüglich so etwas wie der heimliche Hit auf dieser Platte. Ein vielseitiger Song, der einerseits den alten RAGE-Spirit aufleben lässt und auf der anderen Seite die in der Band vonstatten gegangenen Veränderungen in jedem Takt spürbar lässt. Zugegeben, alle Ohren und Augen waren auf den neuen Mann an den sechs Saiten gerichtet, würde er die Lücke füllen, die Victor Smolski zweifellos hinterlassen hat? Die Antwort lautet, kurz nachdem eben jener letzte Track durchläuft: Ja, der Rodriguez kann das. Was der Junge hier an effektiven Riffs aus dem tätowierten Arm schüttelt, ist schon mehr als bemerkenswert. Hier sei speziell „Spirits Of The Night“ angeführt, die Nummer beginnt mit einem starken Riff und wirkt trotz seiner vertrackten Momente immer noch mächtig komplex.

Laut Peavy wäre dieses Album in dieser Form und mit diesen Songs in einer anderen Besetzung wohl nicht entstanden. Kann man eigentlich so stehen lassen. Hier bekommt man das für sein Geld, was man eigentlich bei einer Band wie RAGE erwartet, puren lupenreinen Heavy Metal nämlich. Keine Keyboards, keine Streicher, keine Balladen, keine sterile Überproduktion. Ein von vorn bis hinten durchweg starkes Album ohne nennenswerte Schwächen [lediglich die bereits als Single ausgekoppelte „My Way“ und „War“ zünden nicht bis zum Anschlag und fallen um Nuancen ab]. Mit eben so vielen Überraschungen wie nötig und dennoch mit soviel Energie und tollen Gitarrenparts wie möglich. Marcos Rodriguez schafft es mit seiner unverschämt guten Laune, den vermutlich in den letzten Jahren nicht ganz so glücklichen Peavy aus der eisernen Reserve zu locken. Gut so, denn RAGE 2016 sind daher eine Band, die man unbedingt wieder auf dem Schirm haben sollte.

Trackliste:
01. The Devil Strikes Again
02. My Way
03. Back On Track
04. The Final Curtain
05. War
06. Ocean Full Of Tears
07. Deaf, Dumb And Blind
08. Spirits Of The Night
09. Times Of Darkness
10. The Dark Side Of The Sun
Spielzeit: 00:46:03

Line-Up:
Peter „Peavy“ Wagner – Vocals, Bass
Marcos Rodriguez – Guitars, Vocals
Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos – Drums, Vocals
Frank Wilkens [Fränky]
04.06.2016 | 11:58
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