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Cover von Rage Nucléaire -- Black Storm of Violence
Band: Rage Nucléaire bei Facebook Metalnews nach 'Rage Nucléaire' durchsuchenRage Nucléaire
Album:Black Storm of Violence
Genre:Black Metal, Grindcore
Label:Season Of Mist
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:18.07.14
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"Draufhauen!!!"

Kürzlich las ich in einem Facebook-Kommentar, man solle im deutschen Fernsehen anständige Metal-Bands zeigen und zwar solche, die auch Melodien verarbeiten würden beziehungsweise können. Das ist natürlich Unsinn, denn was die Welt braucht, sind mehr Metal-Bands, die einfach nur draufhauen – das gilt zumindest dann, wenn das Draufhauen gut gemacht ist. RAGE NUCLÉAIRE, welche in der Vergangenheit einiges an Aufmerksamkeit erhalten haben, weil der ehemalige CRYPTOPSY-Sänger Lord Worm die Vocals beisteuert, versuchen sich an diesem Ansatz und liefern mit „Black Storm of Violence“ diesen Juli ihr zweites Album ab.

Vor eineinhalb Jahren durfte ich schon das Debütalbum „Unrelenting Fucking Hatred“ bewerten und sehr viel hat sich ehrlich gesagt nicht geändert. Nach wie vor lassen RAGE NUCLÉAIRE gewisse Ähnlichkeiten mit der Musik von ANAAL NATHRAKH erkennen, prügeln sich unverändert gnadenlos durch ihre apokalyptischen Songs und Lord Worm klingt immer noch wie „eine Mischung aus einer Kröte und dem Abfeuern einer Strahlenwaffe in einer Science-Fiction Serie“ [Eigenzitat]. Auch das Einspielen von diversen Sound-Samples [zum Beispiel das Marschieren von Soldaten, das Geschrei von sterbenden Menschen, Fliegengesurre et cetera] beziehungsweise Film-Samples kann auf „Black Storm of Violence“ wieder gefunden werden. Gleich bleibt auch, dass „Black Storm of Violence“ leider ungefähr so böse ist/klingt wie FREEDOM CALL-Alben; denn die Musik ist zwar brutal, strahlt aber keine wirkliche Boshaftigkeit aus. Trotz dieser Ähnlichkeiten mit ihren alten Songs müssen RAGE NUCLÉAIRE auch gelobt werden, denn die Lieder sind in sich abwechslungsreicher und variabler geworden. Immer wieder werden schöne Tempo-Wechsel und schmissige Bridges eingebaut, die das Geballere auflockern. Eine Sache, die dringend nötig ist, da 6-Minuten-Songs wie „The Deadfall Triptych“ ansonsten einfach zu langweilig ausgefallen wären – ein Problem, das trotz mehr Variation nach wie vor auf „Black Storm of Violence“ vorhanden ist. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass die Songs zwar innerhalb ihrer selbst differenzierter geworden sind, aber dass sich die Grundstruktur aller 8 Tracks auf „Black Storm of Violence“ nach wie vor kaum unterscheiden. Überraschungsmomente trotz der etwas differenzierteren Songs eine Seltenheit; denn ein langsamer Synthie-Mittelteil eines Songs [„Goddess of Filth“] ist keine Überraschung und kein großartiger Songkniff. Nichtsdestotrotz ist natürlich auch das zweite Album von RAGE NUCLÉAIRE – wie schon „Unrelenting Fucking Hatred“ – wieder professionell produziert und handwerklich gut gemacht; die Herren sind ja alle zusammen keine Neulinge und wissen schon, was sie da tun. Was nichts daran ändert, dass weder das Songwriting noch die Riffs vor Genialität oder Inspirationen strotzen, sondern sich eher in der Kategorie „gut, aber unspektakulär“ einordnen lassen.

Für das Fazit zitiere ich mich nochmal selbst: „Ist die Scheibe nun schlecht? – Mitnichten. Sie ist nicht unbedingt etwas Besonderes, bietet aber solide Unterhaltung und Freunde von Lord Worm und ANAAL NATHRAKH können ruhig einmal reinhören.“ Das gilt nach wie vor und ich habe keinen Zweifel daran, dass „Black Storm of Violence“ einigen Fans von brutaler Musik Freude bereiten werden.

Trackliste:
01. Annihilation Frenzy
02. A Sino-American Chainsaw War
03. The Deadfall Triptych
04. Goddess of Filth
05. Ritual Murder (And Its Attendant Blessings)
06. Le grand mal de vivre
07. Revel in Bones
08. Black Storm of Violence
Spielzeit: 00:46:22

Line-Up:
Fredrik Widigs - Drums
Dark Rage - Gitarre
Alvater - Keyboards, Bass, Sampling
Lord Worm - Gesang, Lyrics
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
15.07.2014 | 12:28
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