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Band: Raging Speedhorn Homepage Raging Speedhorn bei Facebook Metalnews nach 'Raging Speedhorn' durchsuchenRaging Speedhorn
Album:Before The Sea Was Built
Genre:Hardcore, Rock, Sludge
Label:Steamhammer
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:07.09.07
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"Schade."

Noch bis vor kurzem galten RAGING SPEEDHORN für mich als eine zu Unrecht viel zu wenig beachtete Band im Zirkus der härteren Gitarrenmusik. Während ihnen ihr zweites Album „We Will Be Dead Tomorrow“ einen wohl verdienten Vertrag mit SPV einbrachte, konnte auch ihr Major-Debüt „How The Great Have Fallen“ auf ganzer Linie überzeugen. Gespannt wie ein Flitzebogen wartete ich daher auf die neue Scheibe „Before The Sea Was Built“ – und wurde enttäuscht. Meine bei der Frühlings-Tour im Vorprogramm von TWELVE TRIBES gesammelten, eher negativen Erinnerungen an die live vorgestellten neuen Songs sollten sich am Ende leider bewahrheiten. Am eher durchschnittlichen Gesamteindruck konnten auch die beiden Neuzugänge Dave [Bass] und Bloody Kev [Ex-HARD TO SWALLOW] am zweiten Mikro nichts ändern.

Dabei ist das neue Material der Engländer noch nicht einmal schlecht. Nur leider scheint ihnen auf dem Weg vom letzten Album zum Aktuellen etwas die Unbekümmertheit und Spritzigkeit verloren gegangen zu sein. Wo ist nur der alles umwalzende Mörder-Groove vergangener Tage hin? „Everything Changes“, der Titel des ersten Songs, scheint zum neuen Motto der wütenden Speedhörner geworden zu sein. Wo es früher noch straight eins auf die Mütze gab, herrscht jetzt gepflegte Midtempo-Langeweile. Erst mit dem dritten Stück „Dignity Stripper“ schafft es die Band, an alte Glanzzeiten anzuknüpfen – auch wenn man ebenso diesem Song den vollzogenen Wandel anhört. Doch mit seiner interessanten Mischung aus wüstem Sludgecore mit zuckersüßer Chorus-Melodie sticht er aus der eher biederen Masse deutlich heraus. Und ansonsten? Geht es noch immer wild zu in den meisten Songs, nur merkt man an vielen Stellen einfach das zwanghafte Bemühen, am bisherigen Sound etwas zu ändern. Und leider, das muss auch in dieser Deutlichkeit gesagt werden, kann der Großteil der Lieder von „Before The Sea Was Built“ nicht an die coole Eingängigkeit [ohne allerdings etwas von ihrer Wucht einzubüßen] der Vorgänger anknüpfen. Mit „Too Drunk To Give A Fuck“ [nettes Wortspiel, btw.] hat man kurz vor Ende noch einmal eine amtliche Abrissbirne im Gepäck. Auch das folgende „The Sound Of Waves“ beeindruckt mit seinem Ehrfurcht gebietenden Schlussteil. Beim finalen Stück zeigt sich dann auch, dass sich der Einsatz von zwei Sängern durchaus lohnen kann. Während Bloody Kev die cleanen Akzente setzt, schreit John ein letztes Mal alles in Grund und Boden. Eine Kombination, die sich an dieser Stelle gut macht und vielleicht öfter hätte zum Einsatz kommen sollen. Denn der Sinn von zwei Schreihälsen in der gleichen Stimmlage bleibt mir dann doch etwas verwehrt.

Bleibt unterm Strich nur eine knapp überdurchschnittliche Note für das neue RAGING SPEEDHORN-Album. Sorry Jungs, das könnt ihr besser! Das Bemühen nach Fortschritt in Ehren – an die eingangs erwähnten, hervorragenden Scheiben aus dem Backkatalog reicht der neue Silberling leider nicht heran. Noch dazu hat die Scheibe mit nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit eher die Ausmaße einer EP. Schade, da war mehr zu holen.

Trackliste:
01. Everything Changes
02. Before The Sea Was Built
03. Dignity Stripper
04. Mishima
05. The Last Comet From Nothingness
06. Born To Twist The Knife
07. Who Will Guard The Guards
08. Too Drunk To Give A Fuck
09. Sound Of Waves
10. Jump Ship
Spielzeit: 00:28:30

Line-Up:
Bloody Kev – Gesang
John Loughlin – Gesang
Gareth Smith – Gitarre
Jay Thompson – Gitarre
Dave Thompson – Bass
Gordon Morison – Schlagzeug
Sebastian König [sk]
15.09.2007 | 13:16
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