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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Melodic Metal Revolution" | ||||||||||||||||||
| Eine durchaus passende Beschreibung des diesjährigen Frühlings haben sich die Italiener RAINTIME als Namen gewählt. Jene streifen nun schon seit 1999 durch die Gefilden des Melodic Metals und erarbeiten sich konstant und beständig neue Felder, welche gezielt und strukturiert in kommende Werke investiert werden. Der jüngste Wurf aus Italien ist das dritte Full-Length „Psychromatic“ und die Silbe „Psych“ trifft den musikalischen Nagel direkt auf den Kopf. Wieder einmal zeigen die sechs Jungens, dass sie sich auf dem heiß-umkämpften Markt des Melodic Metals nicht mehr beweisen müssen; Sie strahlen durch Diversität und Innovation. „Psychromatic“ beginnt, ganz seinem Namen entsprechend etwas verstörend, denn mit dem Opener „Fire Ants“ wird vorerst ein Hauch von Elektro geboten. Doch dieser wird sich nach kurzer Verweildauer in treibendes Metall verwandelt, welches durch die äußerst prägnante, wohlklingende Stimme von Claudio Coassin eine vielschichtige Nuancierung erlebt. Generell ist man ja versucht, Bands in ein Genre-technisches Cluster zu schieben. Doch läuft man bei RAINTIME Gefahr, daran zu scheitern. Dieses Album ist derart facettenreich, dass es zwischen Bands wie BILLY TALENT und STATIC-X liegen kann, im selben Moment indes eine starke Affinität zu FILTER aufweist, was jedoch sofort wieder in metallischere Gefilde á la IN FLAMES wechselt. Das klingt zum Ersten wie ein großes Chaos verschiedenster Musiksparten, ist allerdings intelligent und klar-strukturiert zusammengefügt. Dieses Album ist von solch kompositorischer Eloquenz, dass der Hörer denkt, Melodic Metal hätte nie anders und vor allem nie besser geklungen. Nebst den vielen Band-Assoziationen, welche sich beim hören dieses Albums auftun, keimen immer wieder Gedanken in Richtung Power Metal und gar einigen Thrash Metal Ausflügen auf. RAINTIME kombinieren dies alles in größter Kunstfertigkeit und haben dabei keine Skrupel, zwischen harmonisch-romantischen Gesangsebenen und emotionalen Melodien, auch in, durch Screams unterlegte Double-Bass Gewitter mit kurzen aber eindrucksvollen Blast-Beats zu wechseln. Hier kommt definitiv keine Langeweile auf, denn „Psychromatic“ steckt voller Überraschungen und bietet neben, beinahe Radio-tauglichen Songs wie „Never Ending Stairway“ auch treibende und druckvolle Stücke wie „Beaten Road“. Auch die kurzen, aber stets passenden Einsätze von elektronischen Geräuschkulissen wirken weniger verstörend, als vielmehr bereichernd. Das Klang-Spektrum, welches RAINTIME hier auffahren ist schlichtweg überwältigend und in der Tat mitreißend. Man merkt, dass hier sechs durchweg talentierte Musiker am Werk sind, denen ihre Musik stark am Herzen liegt. Mit „Psychromatic“ haben RAINTIME ein Werk geschaffen, dass in der Melodic Metal Szene für einiges an Aufsehen sorgen sollte. Im Bereich der klanglichen Mannigfaltigkeit und Innovation können sich Genre-Größen hier gut und gerne eine oder besser zwei Scheiben abschneiden. Auch dem Melodic Metal weniger zugeneigte Hörer sollten hier mal ein Ohr riskieren, denn Inspiration ist mehr als gegeben. Meine Anspieltipps: „Nothing But A Mistake“, „Fake Idols“. - Das ist Melodic Metal, wie er sein sollte! | ||||||||||||||||||
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