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Album:Sound Of The Republic
Genre:Hardcore
Label:Burning Heart Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.04.06
CD kaufen:'Raised Fist - Sound Of The Republic' bei amazon.de kaufen
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"Schwedische Innovation!"

Wer hätte das gedacht? Eine der wohl gehaß/-liebtesten Hardcore-Bands dieser Tage, die seit Jahren akribisch darauf bedacht ist, beinahe jeden Song gleich klingen zu lassen, bringt nach vierjähriger Abstinenz endlich wieder ein neues Album auf den Markt und zeigt sich für die eigenen Verhältnisse schon erschreckend innovativ!

Hört man sich vorangegangenen Werke „Dedication“, das überragende „Ignoring The Guidelines“ oder auch „Fuel“ an, merkt man, was RAISED FIST sind. Eine Hardcore Band, die ihren eigenen traditionellen, aber doch sehr eigenwilligen Sound fährt und das, ohne davon abzuweichen. 2006 haben sich aber auch die Schweden etwas neues einfallen lassen. Schon beim zweiten Track „Perfectly Broken“ bekommt man im Refrain plötzlich cleanen Gesang im Duett mit dem gewohnten heißeren Gebrülle geboten. Huch! Strange, durchaus! Natürlich handelt es sich dabei nicht nach dem Einheitsbrei an Emogejaule, das einem überall hinterhergeschmissen wird. Industrialartig angehaucht und mit Biss wird hier ein „Tabu“ gebrochen! Nach zweimal hören ist das dann aber auch drin und geht runter wie Butter. Ebenso darf man diese mutigen und nach mehrmaligen Durchlöufen kaum noch wegzudenkenden Auswüchse beim kraftvollen Titeltrack sowie dem absolut hymnischen, zutiefst depressiv-destructiven Rausschmeisser „Time Will Let You Go...“ belauschen. Auch wenn man mal etwas neues entdeckt und gleich dazu neigt, es zu übertreiben, stehen RAISED FIST hier auf der anderen Seite. Mit dem neuen Stilelement geht man sparsam um und setzt es geschickt ein. Die Qualität des hier dargebotenen steht solchen Brechern wie „Working On Wood“, „Go Away“ oder „Breaking Me Up“ in keinster Weise nach!

Der Brutal-Punk/Hardcore-Faktor ist geblieben, immer noch bestimmt das Prinzip „Mit Vollgas durch die Wand“ den Sound der gestreckten Fäuste und die Songs unterscheiden sich mittlerweile ein wenig voneinander. Man ist also seiner Linie durchaus treu geblieben und hat sich in gesundem Maße modernisiert. Hier geht nicht nur ein Daumen hoch sondern sinngemäß gleich die ganze Faust! Zack-Bumm! „Sound Of The Republic“ ist ein heißer Anwärter auf das Hardcore-Album des Jahres

Trackliste:
01. You Ignore Them All
02. Perfectly Broken
03. Sunlight
04. Sound Of Te Republic
05. Killing It
06. Back
07. Hertz Island Escapades
08. Some Of These Times
09. Nation Of Incomplete
10. And Then They Run
11. Bleed Under My Pen
12. Time Will Let You Go, All Alone, I Break


Markus Jakob [shilrak]
25.04.2006 | 23:42
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