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Cover von Raising Fear -- Mythos
Band:  Metalnews nach 'Raising Fear' durchsuchenRaising Fear
Album:Mythos
Genre:Power Metal
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:07.02.05
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Raising Fear sind eine hierzulande recht unbekannte, aber frische Band aus Italien, die mit dem neuen Album „Mythos“ ihren nächsten Schritt auf internationaler Ebene wagt. Wer jetzt beim Stichwort „Italien“ an Brusthaartoupets, Eunuchengesang, Drachentöter und schmalzige Dauerwellen denkt, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen, auch wenn in jedem Vorurteil ein Fünkchen Wahrheit steckt. Aber lest selbst...

Gemäß dem Albumtitel fängt Track Nummer 1, „Thorr“ sehr mystisch an und schon jetzt wird man in den Bann dieser für diesen Musikstil recht ungewöhnlichen Klänge und Rhythmen gezogen. Innerhalb der genretypischen Grenzen wird nämlich gleich zum Anfang gezeigt, wie der Hase läuft und damit haben die Italiener den geneigten Hörer schon fast auf ihrer Seite. Zumindest steht es schon einmal 1 : 0. Auch bei den darauf folgenden Kompositionen hat man auf alles geachtet, womit man auf einem wahren Metalalbum massiv Eindruck schindet. So findet man mit steigender Spieldauer konstant guten Gesang, saubere Produktion, powervolle Hymnen, rasante Soli, hohes Abwechslungsreichtum, Tempowechsel en masse und ein überzeugendes songwriterisches Konzept. Kurz, eine Platte die von der ersten bis zur – Achtung! – fast letzten Spielminute einfach Spaß macht. Alles spitzt sich auf ein zweites „novanta quattro“ hin, (Für die fußballerischen Nichtschwimmer unter euch: das wichtigste Jahr der italienischen Fußballgeschichte und so was wie ein „heiliges“ Jahr) doch jetzt, kurz vor Spielende, leisten sich die blau/weißen einen groben Schnitzer in der Abwehr. Dieser schimpft sich „Angel Witch“ und „besticht“ nicht nur durch einen stupiden, absolut unerträglichen Text, sondern auch durch die dazugehörigen Chöre, die, ganz Manowar-mäßig auch brav ständig wiederholt werden. Aua, das tut weh. Bei soviel klischeemäßigem Stumpfsinn bekommt das Image der makellosen Platte auf einmal Risse und plötzlich fällt auch das wahrscheinlich durch unbegabte Kinderhände gezeichnete Cover dieser Veröffentlichung negativ ins Gewicht. Schade, schade, hat man doch vorher wegen der bisher guten Mucke über diesen Makel demonstrativ hinweggesehen. Dieses ist bei genauerem Betrachten leider jenseits von Gut und Böse, würde aber wahrscheinlich auf jeder „TKKG-Folge“ ein gutes Bild abgeben. Auch das Auge isst mit, meine Herren! Zwischenstand: 2: 2, Verlängerung. Was war also hier los, paranoide Zwischenfälle, Geschmacksverirrung in Schüben?

Man weiß es nicht genau, doch hat man sich erst einmal wieder von der garstig-fiesen Engelshexe erholt, bleibt ein trotz dieses Ausrutschers sehr starkes, kraftvolles Powermetal-Album, das mit hoher Musikalität von einer frisch und tight klingenden Band überzeugen kann. Nimmt man mal den letzten Song weg, besteht diese Scheibe aus ausschliesslich überdurchschnittlichen Nummern, die jeden Verfechter des wahren Stahls sofort begeistern und mitreißen dürften, und so können sich unsere Helden mit einem verdienten 4 : 2 mehr als zufrieden in die Umkleidekabinen begeben.

Trackliste:
01. Thorr
02. Theseus
03. Fenrir
04. Montezuma
05. Merlin
06. The Goddess
07. Charon
08. Ocasta
09. Gilgamesh
10. Angel Witch




Georg Schillay [Cryxx]
31.01.2005 | 22:47
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