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Cover von Ramming Speed -- Brainwreck
Band: Ramming Speed bei Facebook Metalnews nach 'Ramming Speed' durchsuchenRamming Speed
Album:Brainwreck
Genre:Grindcore, Punk, Thrash Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:07.08.09
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"Kleine Zeitreise durch den Thrash Metal"

Die 2005 in Boston, Massachusetts, gegründeten RAMMING SPEED widmen sich auf ihrem Debüt, „Brainwreck“, gänzlich dem Thrash Metal der Achtziger und Anfang der Neunziger und setzen dabei zusätzlich auf die Crossover-Karte, indem sich noch Hardcore-, Punk-, Grindcore- und NWOBHM-Einflüsse einfließen lassen.

Dabei versuchen RAMMING SPEED erst gar nicht, in irgendeiner Weise zu verschleiern, wo ihre Einflüsse liegen, denn diese sind sowieso zu jeder Sekunde auf „Brainwreck“, das ursprünglich schon letztes Jahr veröffentlicht, aber jetzt anscheinend über Candlelight lizensiert wurde, herauszuhören. Jede Menge Thrash Metal aus den glorreichen Tagen Ende der 80er bildet demnach die Grundlage, während die partywütigen Jungs auch nicht davor zurückschrecken, ab und zu Grunts [„Immigrant Song“] zu dem ansonsten kehligen Gebell von Pete Gallagher hinzuzufügen. Außerdem gibt es mit dem augenzwinkernd betitelten und knapp einminütigen „Shane Embury Is The Brad Pitt Of Grindcore“ eine direkte Verneigung vor NAPALM DEATH und Bands wie TERRORIZER, während „Heavy Metal Thunder“ nichts anderes als eine Hommage an die NWOBHM-Welle ist und auch genauso klingt. Sprich: Was RAMMING SPEED auf ihrer ersten Full Length bieten, ist wie eine kleine Zeitreise in Sachen Thrash Metal, Crust Punk, Hardcore und Grindcore, denn an allen Ecken und Enden gibt es diese Zitate zu finden. Dabei reihen die US-Amerikaner jedoch nicht wahllos und verkrampft alles aneinander, sondern man merkt der Band an, wie viel Spaß sie an ihrer Mucke hat und dass sie sich durchaus Gedanken über diese gemacht hat. Letztlich kommt es nämlich auf die richtige Zusammensetzung an, und da machen RAMMING SPEED vieles richtig, da es schlichtweg Spaß macht, sich das furztrocken produzierte „Brainwreck“ der ‚guten alten Zeiten’ willen reinzupfeifen und einfach mal sämtliche modernen Trends und stilistischen Kapriolen des ganzen Genre-Wirrwarrs zu vergessen.

RAMMING SPEED erfinden mit „Brainwreck“ zwar keineswegs den Thrash Metal neu, gehören aber zu den Bands, denen man wirklich abkauft, voll hinter ihrer Mucke zu stehen und nicht einfach auf den Trend-Zug aufzuspringen, nur weil Thrash Metal in all seinen Nuancen auf einmal wieder angesagt ist. Das Resultat kann sich durchaus sehen lassen, sorgt für kurzweilige Unterhaltung [zumal sich die Band selbst nicht immer ganz ernst nimmt] und funktioniert prima. Einziger Kritikpunkt ist die mit knapp 30 Minuten doch arg knapp bemessene Spielzeit, die eher an ein reines Grindcore-Album erinnert. Doch Schwamm drüber, eine Rammgeschwindkeit lässt sich schließlich auch nicht langfristig aufrechterhalten, sondern muss für eine kurze und bündige Wirkung sorgen.

Trackliste:
01. Speed Trials
02. The Threat...
03. Lazer Assault
04. All In All
05. Shane Embury Is The Brad Pitt Of Grindcore
06. Bogus Façade
07. Sound The Alarm
08. Immigrant Song
09. Political Party
10. Man vs. Machine
11. Arrested Development
12. A Modern Myth
13. Heavy Metal Thunder
Spielzeit: 00:29:56

Line-Up:
Pete Gallagher – Vocals
Ricky Zampa – Guitar
Kallen Bliss – Guitar
Derek Cloonan – Bass
Jonah Livingston – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
31.07.2009 | 15:07
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