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Cover von Rapidforce -- Burst Under Pressure
Band: Rapidforce bei Facebook Metalnews nach 'Rapidforce' durchsuchenRapidforce
Album:Burst Under Pressure
Genre:NWOAHM
Label:Twilight
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:11.07.08
CD kaufen:'Rapidforce - Burst Under Pressure' bei amazon.de kaufen
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"Nachlassverwaltung auf Serbisch"

In den sprichwörtlichen Streit um das rechtmäßige Erbe der mächtigen PANTERA sind - logischerweise - hauptsächlich amerikanische Kapellen wie THROWDOWN oder LAMB OF GOD verstrickt. Mit RAPIDFORCE betritt nun allerdings ein durchaus ernstzunehmender Konkurrent aus Serbien den Ring.

Auf ihrem Debüt „Burst Under Pressure“ outen sich diese fünf serbischen Musiker unmissverständlich als beinharte PANTERA-Fans: Über weite Strecken trifft typisches Dimebag-Riffing auf Gesang, der Phil Anselmo in nichts nachsteht und wird dabei von technisch versiert umgesetzten Gitarrensoli mit massiver texanischer Schlagseite verfeinert. Diese Kombination bringt dann prompt solche Stehgreif-Ohrwürmer wie das mit seinem Einstieg an „Vulgar Display Of Power“-Zeiten erinnernde „Worthless“ oder auch den kraftvollen Opener „Who Wept For Them“ hervor. Zudem scheinen sich RAPIDFORCE auch die gleichen Vorbilder wie ihre Helden gesucht zu haben, denn das eingängig groovende „Eyes For An Eye“ ruft dem Zuhörer nicht selten die mächtigen BLACK SABBATH ins Gedächtnis. Überhaupt klingen die kreischenden Gitarren und das ebenso punktgenaue wie versierte Drumming von Trommler Yekee am besten, wenn die Band sich an PANTERA orientiert – da wirken Songs wie das unstrukturierte „Glamoch“ im Vergleich mit dem an „Cemetery Gates“ angelehnten „Apostol Of Madness“ unausgegoren und nicht auf den Punkt. Auch sei an dieser Stelle noch bemerkt, dass die in „Hero“ eingeflochtenen und offenbar von traditioneller serbischer Musik inspirierten Passagen kaum zur Stimmung beitragen, sondern eher unpassend wirken, weil sie nicht hinreichend in den Song eingebettet wurden. Genau aus diesem Grund erhalten RAPIDFORCE für ihr grundsolides Erstlingswerk auch keine Bestnote: „Burst Under Pressure“ ist mit seinem scharfen Sound hervorragend Produziert, versiert eingespielt und birgt viele grandiose Songs. Dennoch fehlt es den Serben auf ihrem Debüt-Album noch an der oft vermissten Eigenständigkeit, da eben jene Songs, mit denen das Quintett punktet, auch aus der Feder der genannten Texaner stammen könnten. Andererseits beweist die Formation hier bereits eine Menge Können und Gespür für intelligente Songstrukturen, weshalb sich dieses Problem sicher mit der Zeit von selber lösen wird.

Alle, die PANTERA schmerzlich vermissen, sollten den Neulingen von RAPIDFORCE unbedingt eine Chance geben. Obgleich sie auf „Burst Under Pressure“ noch etwas Individualität vermissen lassen, bieten die Fünf hier eine herrlich authentische Hommage an eine der wichtigsten Heavy Metal-Bands aller Zeiten. Anspieltipps: „Who Wept For Them“, „Eyes For An Eye“, „A Song For Me“.

Trackliste:
01. Who Wept For Them
02. Strong Enough
03. Hero
04. Eyes For An Eye
05. Worthless
06. Glamoch
07. I Will Stand Alone
08. Apostol Of Madness
09. Something To Destroy
10. Curb
11. A Song For Me
Spielzeit: 00:44:43

Line-Up:
Vihor - Bass
Yekee - Drums
Robert - Vocals
Kolle - Guitar
Mickey - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
08.07.2008 | 01:22
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