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Album:Infestation
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:16.04.10
CD kaufen:'Ratt - Infestation' bei amazon.de kaufen
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"Die Rückkehr der Ober-Poser"

Zumindest soweit dem Rezensenten bekannt machten die Mitglieder der Hairspray-Truppe RATT anders als etwa ihre Kollegen von POISON nicht durch bescheuerte Casting-Shows oder Abstürze in noch bescheuerteren Reha-Shows sondern nur durch Konzerte auf sich aufmerksam, was schon mal eine gute Vorraussetzung ist, um sich der Peinlichkeit zu entziehen.

Und tatsächlich ist auch deren neue Platte „Infestation“ weit entfernt von jeglicher Selbstdemontage, was bei reformierten Rockgruppen, die schon länger im Geschäft sind, ja bekanntlich keine Selbstverständlichkeit ist. Bereits mit „Eat Me Up Alive“ findet das Album einen unerwartet metallischen Einstieg und klingt dabei überraschend unverbraucht. Während der Opener noch den Anschein erwecken mag, Sänger Stephen Pearcy habe etwas nachgelassen und sei daher auf den hier eingesetzten – und zugegebenermaßen nicht unbedingt passenden - Gesangseffekt angewiesen, beweist bereits das folgende, rockige „Best Of Me“ das Gegenteil. Ob das nun auch für den Live-Betrieb gilt, sei dahingestellt, aber zumindest auf ihrem neuen Album zeigen RATT überhaupt wenig bis gar keine Alterserscheinungen, weshalb unbeschwerte Nummern wie „A Little Too Much“ und „Lost Weekend“ samt der zugehörigen Texte über Weiber, Sex und Partys ebenso gut auch auf dem gute 25 Jahre früher erschienenen „Out Of The Cellar“ zu finden sein könnten. Die Kalifornier präsentieren sich auf „Infestation“ als überaus fähige Musiker, die im Laufe ihrer Karriere einen reichen Erfahrungsschatz ansammeln konnten, ohne sich dabei zu weit von ihren Wurzeln zu entfernen und bewahren sich dabei eine gesunde Menge Unverbrauchtheit. Das beste ihrer gesammelten Erfahrung haben sie dann offenbar in ihr neues Album gesteckt, denn selbiges bietet eine bestens ausgewogenen Mischung aus Hard Rock-Songs mit nicht zu leugnender Heavy Metal-Schlagseite in allen Tempobereichen – dankenswerterweise verzichten die Kalifornier auch auf die genretypische Schmalz-Ballade. Abgerundet wird das ganze von einer satten Produktion mit sahnigem Gitarrensound, weshalb Fans der Band sowie der schwermetallenen 80er im Allgemeinen mit dieser Platte nur wenig falsch machen können.

Den heiligen Gral in Sachen Rockmusik hält man mit „Infestation“ sicher nicht in den Händen, dennoch klingen RATT auf ihrem neuen Album unerwartet frisch und „kalifornisch“ wie eh und je – unbedingt antesten! Anspieltipps: „Eat Me Up Alive“, „Last Call“ und „Take A Big Bite“.

Trackliste:
01. Eat Me Up Alive
02. Best Of Me
03. A Little Too Much
04. Look Out Below
05. Last Call
06. Lost Weekend
07. As Good As It Gets
08. Garden Of Eden
09. Take A Big Bite
10. Take Me Home
11. Don't Let Go
Spielzeit: 00:42:16

Line-Up:
Stephen Pearcy - Vocals
Warren DeMartini - Guitar
Carlos Cavazo - Guitar
Robbie Crane - Bass
Bobby Blotzer - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
14.04.2010 | 14:31
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