.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Fractal Gates - Altered State Of Consciousness

Fractal Gates
Altered State Of Consciousness


Doom Metal, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Bewusstseinserweiternder Sci-Fi-MeloDeath"
CD Review: Posthum - Lights Out

Posthum
Lights Out


Doom Metal, Post/Avantgarde Black Metal
4 von 7 Punkten
"Die Ansätze sind da!"
CD Review: Ophis - Stream Of Misery

Ophis
Stream Of Misery


Death Metal, Doom Metal
6 von 7 Punkten
"Folgt der Schlange!!!"
CD Review: Deicide - Scars Of The crucifix

Deicide
Scars Of The crucifix


Death Metal
4 von 7 Punkten
"Wer DEICIDE etwas kennt, weiß, dass die ersten beiden Scheiben "Deicide" und "Legion" in d... [mehr]"
CD Review: Evoken - A Caress Of The Void

Evoken
A Caress Of The Void


Death Metal, Doom Metal
6 von 7 Punkten
"Vertonte Hoffnungslosigkeit"
CD Review: Amorphis - Under The Red Cloud

Amorphis
Under The Red Cloud


Folk Metal, Melodic Death Metal
6.5 von 7 Punkten
"Die Perfekte Mischung"
CD Review: Mad Max - Thunder, Storm and Passion

Mad Max
Thunder, Storm and Passion


Heavy Metal, Teutonic Metal
Keine Wertung
"Die gute alte Zeit"
CD Review: Grave Pleasures - Dreamcrash

Grave Pleasures
Dreamcrash


Gothic, Indie, Post-Punk
5.5 von 7 Punkten
"Nach der Klimax"
CD Review: Black Trip - Shadowline

Black Trip
Shadowline


Classic Rock, Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Der ultimative Harmonievollrausch!"
CD Review: Fuck The Facts - Desire Will Rot

Fuck The Facts
Desire Will Rot


Grindcore, Noisecore
5.5 von 7 Punkten
"Vielseitigkeit gewinnt"
Cover von Rattenfänger -- Epistolae Obscurorum Virorum
Band: Rattenfänger Homepage  Metalnews nach 'Rattenfänger' durchsuchenRattenfänger
Album:Epistolae Obscurorum Virorum
Genre:Death Metal, Doom Metal
Label:Dark Essence Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:16.11.12
CD kaufen:'Rattenfänger - Epistolae Obscurorum Virorum' bei amazon.de kaufen
Share:

"Latein bis ans Ende!"

Auch, wenn man es bei dem Namen annehmen könnte – RATTENFÄNGER haben mit IN EXTREMO nichts zu tun. Und mit der Folkschiene im Metal auch nicht. Die ukrainische Band hat ihren Namen zwar der Legende um den Rattenfänger von Hameln entnommen, setzt sich aber musikalisch mit Vermächtnissen anderer Art auseinander.

Nach dem ziemlich überflüssigen Intro „Coelo Affixus Sed Terris Omnibus Sparsus“ begibt sich die Band mit „Grimorium Verum“ in die Spur alten, europäischen Todesmetalls. Überwiegend prägen zähes Midtempo und abgrundtiefes Grabesgeröchel den Sound von RATTENFÄNGER, denen die Einflüsse CELTIC FROST, ASPHYX und WINTER vollkommen zurecht in den Pressetext geschrieben wurden. „Epistolae Obscurorum Virorum“ ist eine Death/Doom-Scheibe alter Schule. Im Grunde genommen also eine prima Sache und zeitlose Angelegenheit. Des Teufels Pferdefuß macht sich jedoch wieder einmal in Sachen Songs bemerkbar, denn die sind teilweise ziemlich beliebig geraten. „Grimorium Verum“ und „Victa Lacet Virtus“ - wie das komplette Album in lateinischer Sprache eingehustet – rumpeln unspektakulär vor sich hin und machen nicht gerade viel her. Dem gegenüber stehen Death/Doom-Perlen wie beispielsweise das fiese, klebrige „Nunc Scio Tenebris Lux“ und das unbarmherzig loswalzende „Allegoria De Gula Et Luxuria“, die zeigen, wozu RATTENFÄNGER an guten Tagen in der Lage sind.

Das ist nicht die Neuerfindung der alten Schule, aber doch deren verdammt zwingende und gute Umsetzung. Leider gelingt dies den Ukrainern nicht durchgehend. Hätten RATTENFÄNGER die packenden Lieder von „Epistolae Obscurorum Virorum“ auf eine Kurzveröffentlichung gepresst und die belanglosen bzw. durchschnittlichen einfach unter den Tisch fallen lassen, hätten sie sich und mir einen Gefallen getan.

Trackliste:
01. Coelo Affixus Sed Terris Omnibus Sparsus
02. Grimorium Verum
03. Victa Lacet Virtus
04. Nunc Scio Tenebris Lux
05. Allegoria De Gula Et Luxuria
06. Clausae Patent
07. Deest Remedii Locus, Ubi, Quae Vitia Fuerunt, Mores Fiunt
08. Regno, Regnavi, Regnabo
Spielzeit: 00:42:00

Line-Up:
Krechet - Bass
Vlad - Schlagzeug, Keyboards
Thurios - Gitarre
Roman Saenko - Gitarre, Gesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
30.01.2013 | 17:39
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin