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Cover von Ravage -- The End Of Tomorrow
Band: Ravage Homepage Ravage bei Facebook Metalnews nach 'Ravage' durchsuchenRavage
Album:The End Of Tomorrow
Genre:Heavy Metal, Power Metal, US-Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.08.09
CD kaufen:'Ravage - The End Of Tomorrow' bei amazon.de kaufen
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"Metal von gestern für das Ende von morgen"

Die Kerntruppe um das Brüderpaar Al und Eli von RAVAGE aus Boston ist bereits seit 1995 musikalisch in Sachen Power/Speed Metal unterwegs [seinerzeit noch als bewusster Gegenpol zum vorherrschenden Grunge- und Alternative-Hype] und für ihr nun vorliegendes, drittes Full-Length-Album können die Massachusetts-Metaller nicht nur mit einem Deal bei Metal Blade, sondern obendrein auch noch mit einem Plattencover von niemand Geringerem als Kult-Zeichner Ed Repka [u.a. MEGADETH, SANCTUARY, DEATH, NUCLEAR ASSAULT] angeben.

Beste Voraussetzungen also eigentlich für ein Qualitätsprodukt und tatsächlich bekommt der geneigte Headbanger auf „The End Of Tomorrow“ fast 51 Minuten schiere Metalpower bzw. Power Metal geboten.
Power Metal Marke HELSTAR meets IRON SAVIOR, AGE OF EVIL meets RUNNING WILD, auch Vergleiche mit alten HELLOWEEN, IRON MAIDEN oder JUDAS PRIEST laufen nicht gänzlich ins Leere, wenn auch mit dem einen oder anderen Schuss Speed und Thrash Metal klanglich abgerundet. Sänger Al Ravage klingt dabei ein bisschen wie eine Mischung aus PARAGONs „Buschi“ Babuschkin und ICED EARTH-Legende Matt Barlow und somit machen gleichermaßen Fans sämtlicher genannter Hanseaten, wie auch der Schafferschen Combo aus Florida keinerlei Fehler, wenn sie sich mit RAVAGEs Drittling an die Kasse stellen.
Zudem weiss das Quintett die ganze Chose ebenso hinreissend old schoolig und traditionell, wie glaubwürdig zu gestalten und diese ansonsten eher diffizile Gratwanderung recht mühelos zu meistern, ohne dabei altbacken oder gar überholt zu klingen.
Exemplarisch seien hier einige Songs genannt: so erinnert etwa „Reign Fall“ sowohl von den Melodie, als auch den Riffs her etwas an RUNNING WILD zu „Death Or Glory“-Zeiten, das unwiderstehliche „The Shredder“ weiß mit seinen PRIEST-Anleihen und PARAGON-Pfunden zu glänzen/wuchern [KREATOR-„Betrayer!“-Refrain inclusive], wohingegen „Into The Shackles“ streckenweise auch mal kurz an selige SAVATAGE-Tage anknüpft.
Kaum ist die Pflicht damit selbstbewusst bestanden, dräut auch schon die Kür in Form des PRIEST-Knallers „Nightcrawler“, den RAVAGE nicht zuletzt dank bemerkenswerter Halford-Screams von Al Ravage zwar schon ziemlich nahe am Original zelebrieren, es aber dennoch hinbekommen, ihm eine eigene Note verpassen.

Nachdem auch die verbleibenden Songs und die Produktion keine nennenswerten Schwächen aufweisen, kann „The End Of Tomorrow“ als klare Kaufempfehlung für entsprechend disponierte Metalheads durchgehen.

Trackliste:
01. The Halls Of Madness
02. Reign Fall
03. Freedom Fighter
04. Damn Nation
05. The Shredder
06. Into The Shackles
07. In Shattered Dreams
08. The Nightmare's Hold: Part 1
09. Nightcrawler [JUDAS PRIEST-Cover]
10. The Nightmare's Hold: Part 2
11. Grapes Of Wrath
12. The End Of Tomorrow
Spielzeit: 00:50:20

Line-Up:
Al Ravage – Vocals, Lyrics
Eli Firicano - Guitars
Nicholas Izzo - Guitars
Howie Snow - Bass
GTB - Drums
Dirk Konz [dkay]
09.08.2009 | 22:19
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