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Cover von Raven -- The Murder Sessions [Re-Release]
Band:  Metalnews nach 'Raven' durchsuchenRaven
Album:The Murder Sessions [Re-Release]
Genre:Black Metal
Label:Aeternitas Tenebrarum Music Foundation
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:24.04.09
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"Nur für Eingeweihte"

"Man muss absolut modern sein" - so zumindest nach Arthur Rimbaud, einem französischen, bislang eher unbekannten Dichter, welcher die Pop-Kultur ab den Sechsziger Jahren des letzten Jahrhunderts, in einschneidender Art und Weise jedoch BOB DYLAN oder Jim Morrison von THE DOORS lyrisch beeinflusst hat. Ein nie ernsthaft verfolgtes Nebenprojekt einer nicht unbekannten norwegischen Black-Metal-Größe mit Namen FORGOTTEN WOODS [angeführt durch Rune Vedaa] hat sich obiges Zitat in die Innenseite ihres Digipaks der "Murder Sessions" geschrieben. Dabei verblasst die blanke Ironie in dem Moment, sobald ein Finger den Play-Knopf drückt... und wird zur Anti-Prämisse dessen, was die Leiche von RAVEN ausmacht.

Alle Kenner wissen um das drei Jahre zuvor auf Darkland Records erschienene LP-Schmuckstück mit selbem Inhalt ohne Tracklist, sondern lediglich der Info, dass weniger RAVEN, viel mehr jedoch das Vorgänger-Projekt ohne "E" zu hören ist. Nennenswerte qualitative Unterschiede zu dem, was später unter "F.M." den ein oder anderen Alleskäufer den Schock seines Lebens bescheren durfte, existieren keineswegs: So ziemlich jede musikalische Nuance, welche um 1994 bis 1995 für Staunen sorgte, kommt hier "zur Sprache". Von BURZUM-Tempi über undefinierbares Up-Tempo-Gerödel, Doom-Zitaten bis hin zu ein paar doch annehmbar bis sogar recht geilen Momenten warfen die Jungs alles ein, was nach Norwegen klang und einen bis ins Mark bösen Eindruck hinterließ. Einen vernünftigen musikalischen Zusammenhang ergeben die meisten Stücke durchaus, auch wenn man schon eingefleischter Krachfetischist sein muss, um sich das vorliegende, zehn Tracks andauernde Spektakel zu geben. Definitiver Höhepunkt müssten die Vocals sein, deren Verzerrung dank der ausgeleierten Quelle [wohl kaum ein DAT-Tape!] einem angepissten Darth Vader sehr nahe kommt. Legendär!

Mehr Worte bedarf "The Murder Sessions" eigentlich nicht, da sowieso nur eine sehr spezielle Klientel auf den Gedanken könnte, für eine Ideensammlung diesen Grades genauso viel Geld wie für neue, weitaus erquickendere Musik ausgeben würden. Also, wenn ihr mich entschuldigen würdet, wende ich mich genau diesen Bands zu.

Trackliste:
1. I
2. II
3. III
4. IV
5. V
6. VI
7. VII
8. VIII
9. IX
10. X
Spielzeit: 00:43:53

Line-Up:
Rune Vedaa - Gesang, Bass
Rest unbekannt
Michael Bambas [Micha]
08.05.2009 | 20:52
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