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Cover von Raven Black Night -- Barbarian Winter
Band: Raven Black Night Homepage Raven Black Night bei Facebook Metalnews nach 'Raven Black Night' durchsuchenRaven Black Night
Album:Barbarian Winter
Genre:Doom Metal, Heavy Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.02.13
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"Der barbarische Winter '79-'80!"

Schon seltsam: gerade habe ich die ollen CIRITH UNGOL-Sachen für mich entdeckt, da taucht eine neue uralte Band auf. Wobei man zugeben muss, dass RAVEN BLACK NIGHT mit dem Gründungsjahr 1999 weder als uralte, noch als neue Band durchgehen dürften.

Uralt klingt jedoch „Barbarian Winter“, für das die Australier tatsächlich einen Vertrag mit Metal Blade Records haben einsacken können. Klar, die Retowelle, das Wiederaufleben der okkulten 70er-Klänge – da wird eine Band mehr auch noch Platz finden. Doch RAVEN BLACK NIGHT spielen eben keinen Uralt-Rock für neue Zeiten, sondern Uralt-Heavy Metal an der Schwelle zur Aufspaltung in verschiedenste Subgenres – und das ist schon ein bedeutender Unterschied. Glaubt ihr nicht? Fragt Fenriz. Oder hört euch den Sound von RAVEN BLACK NIGHT im Vergleich mit einer Band wie WITCHCRAFT an. „Barbarian Winter“ klingt, als hätten CIRITH UNGOL und MANILLA ROAD Bruce Dickinson entführt und sich mit ihm in einem lichtlosen Proberaum eingeschlossen, um dort die CANDLEMASS-Demos in ihrem eigenen Stil neu aufzunehmen und ansonsten bei diversen fragwürdigen Substanzen zu den ruhigeren Stücken von BLACK SABBATH zu faulenzen. „Changes“ haben RAVEN BLACK NIGHT bei der Gelegenheit gleich neu aufgenommen, wobei sie sich recht eng ans Original gehalten haben. Damit nicht genug: mit „Nocturnal Birth“ haben sie versucht, das Ding gleich noch einmal zu schreiben.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie „Barbarian Winter“ überhaupt eine ziemlich coole Angelegenheit geworden ist. Um die zu genießen, muss man aber auf glattgebügelte, totkomprimierte Hochglanzproduktionen, Rap-Einlagen, Growls, Endorsements durch Hersteller schicker Sportbekleidung und Ironie beim Tragen von Schnurrbärten verzichten können. RAVEN BLACK NIGHT spielen ihren Metal roh, mit Herzblut und absolut ohne Schamgefühl angesichts übertriebener Falsettgesänge und überlanger, kreischender Gitarrensoli. Eine metallische Zeitreise in die Zeit vor 1980, an der sich die Geister scheiden werden. Aber kalt lassen dürfte „Barbarian Winter“ niemanden.

Trackliste:
01. Fire In Your Eyes
02. Morbid Gladiator
03. Mystery Woman
04. Fallen Angel
05. Black Queen
06. If You Choose The Dark
07. Warriors Call
08. Barbarian Winter
09. Changes
10. Lips Of Desire
11. Nocturnal Birth
12. Angel With A Broken Wing
Spielzeit: 00:59:44

Line-Up:
Jimmy Petkoff - Gitarre, Gesang
Rino Amoriono - Gitarre
Phil Portalesi - Schlagzeug
Chris Dorian - Bass
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
20.02.2013 | 17:39
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