.: SUCHE
    Erweiterte Suche
News zu Ravens Creed
Mehr aus den Genres
CD Review: Ruin/Relentless - Split

Ruin/Relentless
Split


Death Metal, Death/Thrash Metal, Grindcore
4.5 von 7 Punkten
"Bescherung für COLDWORKER-Sammler"
CD Review: Devian - God To The Illfated

Devian
God To The Illfated


Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Ein gewaltiger Sprung nach vorn!"
CD Review: Divine:Zero - Burial Seasons

Divine:Zero
Burial Seasons


Death/Thrash Metal, Neo-Thrash
4.5 von 7 Punkten
"Heißes kalt serviert"
CD Review: Malevolent Creation - Dead Man's Path

Malevolent Creation
Dead Man's Path


Death Metal, Death/Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Nicht totzukriegen"
CD Review: Gorgoroth - Bergen 1996 [MCD]

Gorgoroth
Bergen 1996 [MCD]


Black Metal, Black/Thrash Metal
Keine Wertung
"Zielgruppe?"
CD Review: Almanac - Kingslayer

Almanac
Kingslayer


Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Lang lebe der König"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
Cover von Ravens Creed -- Albion Thunder
Band: Ravens Creed Homepage Ravens Creed bei Facebook Metalnews nach 'Ravens Creed' durchsuchenRavens Creed
Album:Albion Thunder
Genre:Black/Thrash Metal, Death/Thrash Metal
Label:Doomentia Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.07.09
CD kaufen:'Ravens Creed - Albion Thunder' bei amazon.de kaufen
Share:

"Schützengraben-Mosh"

Bei RAVENS CREED handelt es sich um eine Art britisches All Star-Ensemble bestehend aus [ehemaligen] Mitgliedern von so illustren Bands wie ORANGE GOBLIN, SABBAT, SKYCLAD oder IRON MONKEY, die, nach nunmehr drei Jahren gemeinsamen Musizierens und zwei EPs, über das tschechische Doomentia-Label bzw. hierzulande via Cyclone Empire, ihr Langspieldebüt nun auch in hiesige Regale bringen.

Wobei es der Begriff „Langspieler“ mit einer Netto-Spielzeit von nicht mal einer halben Stunde nicht so richtig trifft. Dafür treffen aber die zwölf Songs auf „Albion Thunder“ mit fast schon tödlicher Präzision ihr Ziel im Headbang-Zentrum des Hörers.
Der hier vertonte bzw. zelebrierte „englische Donner“ [„Albion“ ist ein alter Name für die Britischen Inseln oder Großbritannien, auch wenn der Begriff meist auf England bezogen wird] huldigt nämlich auf herrliche Weise fast bis zur Selbstaufgabe dem alten, dunklen bis tiefschwarzen Sound von Metal-Urvätern wie VENOM oder CELTIC FROST, aufgepeppt durch das eine oder andere Death Metal-Versatzstück Marke ENTOMBED, UNLEASHED, BOLT THROWER oder ASPHYX.
Auch textlich gibt man sich bewusst klassisch und beschränkt sich auf bekannte und beliebte Themen wie [erzbritische] Serienmörder vom Schlage „Jack The Ripper“ [„Butcher Of The Whore“, „Stand Up And Be Cunted“] oder den Schrecken des Krieges [„Peace Through Superior Firepower“, „Insignia“].
Dabei wechseln sich fies groovende Deathrasher wie das unwiderstehliche „Bloodbath“ oder „Spy On Your Swine“ mit punkig-crustigen Nummern à la „Peace Through Superior Firepower“ ab, man verbeugt sich mit „Unholy Force Of Extraordinary Magnitude“ aber auch gerne mal tief vor dem SLAYER-Jugendwerk.
Die Gitarren verballern schartige Thrash-Riffs en gros, die Drums holpern bzw. stampfen stoisch ihren Panzerbeat und ORANGE GOBLIN-Gurgel Ben Ward liefert die passend heiser-kehligen Schlachtengesänge dazu.
So z.B. bei „Insignia“, wo man sich beinahe wie minderjähriges Kanonenfutter fühlt, das von einem narbigen, gnadenlosen General [„Onwards! Cowards!“] in ein aussichtsloses Gemetzel getrieben wird, nur um vom gegnerischen Söldnerheer zusammengeschossen zu werden.
„Pox Mortis“ handelt von den Freuden der Pestilenz, während die schlichten aber schlachtenden Riffs von
„The Power Of Spite“ UNLEASHED zitieren, „Hail The Warbeast“ dagegen klingt wie VENOM auf Thrash.

Die Liste ließe sich fast beliebig fortführen: es regieren der simple, wuchtige Riff bzw. Axt und Kriegshammer.
Ein verwüstetes Pub, einen blutigen Moshpit oder auch ein Schlachtfeld, irgendwo in London, später: die rostige Klinge gewetzt, Gedärm und Dreck aus dem Gesicht gewischt, einen Schluck schalen Biers aus den Schädeln oder auch Helmen der Besiegten genossen und weiter geht's...

Trackliste:
01. Peace Through Superior Firepower
02. Pear Of Anguish
03. Insignia
04. Butcher Of The Whore
05. Pox Mortis
06. The Power Of Spite
07. Hail The Warbeast
08. Stand Up And Be Cunted
09. Bloodbath
10. Spy On Your Swine
11. Storm The Gates
12. Unholy Force Of Extraordinary Magnitude
Spielzeit: 00:29:47

Line-Up:
Ben Ward - Vocals
Steve Watson - Guitar
Fraser Craske - Bass
Jason "Jay" Graham - Drums
Dirk Konz [dkay]
15.12.2009 | 21:46
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin