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Album:Round II
Genre:Alternative, Progressive, Rock
Label:Lifeforce Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:05.09.14
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"Ring frei für Runde zwei"

Dieses Album wurde bedeutungsschwanger „Round II“ getauft. Und richtig, es ist das zweite Album der 2009 von Tony Kaikkonen und Teemu Liekkala gegründeten Band. Nachdem im letzten Jahr das Debüt „Idiot Factory“ erschien, sind die Finnen nun bei Lifeforce gelandet und ziehen nach relativ kurzer Zeit das nächste Werk aus dem Hut.

Was soviel bedeuten mag, die Band hat eine Menge Ideen und die müssen unter das Volk. RED ELEVEN bieten so etwas wie gepflegten Alternative Rock, dazu kommt eine ordentliche Prise Prog. Der Titeltrack lässt ungefähr erahnen, was den Hörer erwartet. Die Keyboards stehen im Vordergrund, die Gitarren weniger. Der Song geht nicht wirklich leicht ins Ohr, man schwankt irgendwo zwischen gewollter Vielseitigkeit und Unentschlossenheit hin und her. Markant ist die Stimme von Tony Kaikkonen zu nennen, die eine nicht von der Hand zu weisende Ähnlichkeit mit der von Mike Patton offenbart. Und nicht nur hier zeigt sich, dass FAITH NO MORE die absoluten Lieblinge der Finnen sein müssen, die Einflüsse sind geradezu allgegenwärtig. Ich möchte RED ELEVEN keineswegs unrecht tun, aber an die Klasse von FAITH NO MORE kommen sie nicht heran, dazu fehlt dann doch letztendlich die große Kunst, ein Album bis in die Zehenspitzen spannend zu gestalten. Zwölf Songs befinden sich auf dem „Round II“, die mal etwas nach vorne grooven wie beispielsweise „Narrow Mind“ oder mit gepflegtem Softappeal ausgestattet sind, man nehme an dieser Stelle „The Turning Point“. Ausfälle gibt es keine, Ohrwürmer allerdings auch nicht. „Famous For Being Famous“ ist so eine Nummer. Der Song geht zunächst in die Vollen und erarbeitet sich das Prädikat „hart und schnell“, dann nimmt man das Tempo wieder heraus und der Song verhungert irgendwo ab der Mitte.

„Round II“ ist möglicherweise eines dieser Alben, die es nicht schaffen, sich gegen die übermächtige Konkurrenz zu behaupten. Und dies nicht wegen mangelnder musikalischer Qualität, keineswegs. Sondern schlicht und einfach aus drei Gründen. Für das bequeme Mainstream-Kommerzradio ist die Musik zu kantig [mit Ausnahme der erwähnten Ballade „The Turning Point“], für den echten Headbanger zu zahm und für den progressiven Metaller nicht mutig genug. Aber, und dies sei die gute Nachricht, es ist ein Album, welches man in einem Rutsch durchhören kann, ohne Zahnschmerzen zu bekommen. Zwar fehlt massives Hitpotential, aber gepflegte, handwerklich solide Unterhaltung ist es allemal.

Trackliste:
01.Two Steps Forward, One Step Back
02. Second Round
03. Narrow Mind
04. Tomorrow’s Path
05. The Turning Point
06. The Wrong Enemy
07. Behind Illusion
08. Famous For Being Famous
09. Last Night
10. Hide & Seek
11. Running Blind
12. Shine On Me
Spielzeit: 00:51:20

Line-Up:
Tony Kaikkonen – Vocals
Teemu Liekkala - Guitars / Backing vocals
J-V Hintikka - Guitars
Pasi Pasanen - Drums
Petteri Vaalimaa - Bass
Frank Wilkens [Fränky]
11.09.2014 | 12:44
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