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Cover von Red Harvest -- A Greater Darkness
Band: Red Harvest Homepage  Metalnews nach 'Red Harvest' durchsuchenRed Harvest
Album:A Greater Darkness
Genre:Industrial, Thrash Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:16.02.07
CD kaufen:'Red Harvest - A Greater Darkness' bei amazon.de kaufen
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"Soundtrack zur Apokalypse!"

Mit „A Greater Darkness“ melden sich die Norweger RED HARVEST drei Jahre nach ihrem letzten Output „Internal Punishment Programs“ zurück, um der Welt erneut eine mächtige Dampfwalze aus Thrash Metal, Industrial und vor allem elektronisch angehauchtem Metal um die Ohren zu hauen, dass es nur so kracht. Auf dem neuen Output der Apocalyptic Paranoia Metaller, so die eigene Bezeichnung der Band, geht es wieder ein wenig in Richtung der Ursprünge zurück, während der unverwechselbare Sound der Truppe weiter verfeinert wird, sodass ein schlüssiges und vor allen Dingen sehr positives Gesamtbild entsteht.

Wenn man RED HARVEST eines nicht unterstellen kann, dann ist es mangelnde Eigenständigkeit, bzw. fehlender Wiedererkennungswert. Die Komponenten an sich sind zwar nicht einzigartig und werden so auch von anderen Bands eingesetzt, aber die Mischung an sich lässt sofort und unmissverständlich darauf schließen, wer hier am Werke ist, nämlich die sympathischen Norweger um Sänger und Gitarrist Ofu Kahn a.k.a. Jimmy Ivan Bergsten. Der Opener „Antidote“ ist ein gelungener Schlag in die Fresse, ebenso wie „Mouth Of Madness“, da sofort mit Hilfe von schwebend-sägenden Riffs und Double Bass-Salven jegliche Lücken geschlossen und keine Gefangenen gemacht werden. Doch vor allem Abwechslung wird hier groß geschrieben, da mit dem genialen „Hole In Me“ und dem fies groovenden „I Sweat W.O.M.D.“ einige Mid Tempo-Kracher vertreten sind, die es in sich haben. Natürlich kommt auch der elektronische Cyber-Aspekt stets untermalend zum Tragen, wobei es sich hier nicht um seicht säuselnde Keyboard-Teppiche, sondern stets um düstere maschinelle Klangwände und kalte Effekte im Stile der älteren NEUROSIS oder beispielsweise des Electro-Projekts VELVET ACID CHRIST [falls die jemand kennt…] handelt. Dies kulminiert in den beiden beinahe ausschließlich elektronischen Tracks: „Warthemes“ [mit dem verfremdeten Sample der 20th Century Fox-Fanfare am Anfang] und das abschließende „Proprioception“. Man sollte demnach keine Berührungsängste vor elektronischen Spielereien haben, um sich auf RED HARVEST einzulassen. Das eigentliche Kernstück des Albums stellt jedoch die zehnminütige, sich langsam steigernde Hymne „Distorted Eyes“ dar, die eine der besten Kompositionen der Band überhaupt darstellt, von vorne bis hinten zu fesseln weiß und sich nahtlos in die Reihe von Songs ähnlichen Kalibers wie „Symbol Of Decay“, „The Art Of Radiation“ und „Beyond The End“ einreiht.

„The Art Of Darkness“ ist ein vielschichtiges Album geworden, auf dem der unverwechselbare Stil der Band erfolgreich weiter verfeinert und ausgebaut wird. Gute Songs gibt es zuhauf, wobei die elektronischen Soundcollagen, beziehungsweise Tracks eine Frage des Geschmacks sein dürften und manche vielleicht abschrecken könnten. Wer damit keine Probleme hat, wird hier nicht enttäuscht werden, denn dieser leider noch immer unterbewerteten Band, die absolut eigenständig ist und unbeirrbar ihren Weg geht, ist nur zu wünschen, dass sie die ihnen gebührende Aufmerksamkeit bekommt. Tolle Scheibe!

Trackliste:
01. Antidote
02. Hole In Me
03. Dead Cities
04. Mouth Of Madness
05. Beyond The Limits Of Physical X-perience
06. Icons Of Fear ... The Curse Of The Universe
07. I Sweat W.O.M.D.
08. Warthemes
09. Distorted Eyes
10. Proprioception


Alexander Eitner [soulsatzero]
22.04.2007 | 17:37
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