.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: 3 - Revisions [Re-Release, Compilation]

3
Revisions [Re-Release, Compilation]


Akustik, Progressive
Keine Wertung
"Augen auf"
CD Review: Virgin Snatch - Act Of Grace

Virgin Snatch
Act Of Grace


Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Polen thrasht"
CD Review: Krallice - Years Past Matter

Krallice
Years Past Matter


Black Metal, Progressive
6.5 von 7 Punkten
"FURCHTBAR... geil"
CD Review: Legion Of The Damned - Ravenous Plague

Legion Of The Damned
Ravenous Plague


Neo-Thrash, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Lautstarke Landplagen"
CD Review: Mourning Caress - Inner Exile

Mourning Caress
Inner Exile


Melodic Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Melancholischer Thrash Metal?"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Red To Grey -- Admissions
Band: Red To Grey Homepage Red To Grey bei Facebook Metalnews nach 'Red To Grey' durchsuchenRed To Grey
Album:Admissions
Genre:Progressive, Thrash Metal
Label:Bad Land Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.09.08
CD kaufen:'Red To Grey - Admissions' bei amazon.de kaufen
Share:

"O'zapft is!"

Hurra, auch der Süden der Bundesrepublik hat sie: Die Richtig hart arbeitenden, ehrlichen Metalbands. In diesem Fall handelt es sich dabei um die Münchner Thrash-Metaller RED TO GREY, die mit ihrem neuen Album „Admissions“ pünktlich zum Oktoberfest bereits ihre dritte Platte vorlegen.

„Admissions“ beginnt mit einem stimmungsvoll düsteren aber dennoch melodischen Intro, das von perlenden, unverzerrten Gitarren gespielt wird. Nach kurzer Zeit geht jene Einleitung dann in den Titeltrack über, der sich durch treibendes Uptempo-Riffing samt dazu passendem Getrommel auszeichnet. Bereits hier stellt die Band ihre kompositorischen Fähigkeiten unter Beweis, denn der Song stellt eine gelungene Mischung aus eingestreuten Melodien und metallischer Härte dar. Das verschachtelte, abwechslungsreiche Riffing und das Solo, dass zwar eine Menge Virtuosität nahe legt aber dennoch nachvollziehbar und melodisch ist, tun dazu ihr Übriges. Hinzu kommt, dass die ausgefeilten Gesangslinien von Sänger Andy Pankraz nicht nur im Refrain des Openers an NEVERMORE denken lassen. Das Folgende „Cast The First Stone“ setzt die CD in ähnlicher Weise fort, allerdings fällt die Instrumentalarbeit hier noch beeindruckender aus. Track Nummer vier, „Free“, hält dann eine Überraschung für den Zuhörer bereit, denn hier tut sich der Frontmann neben seinen Fähigkeiten als Sänger auch noch als amtlicher Shouter hervor. Zudem wird’s hier leicht progressiv, denn vor dem Solo durchbricht man die Riffwand kurzzeitig für cleane Gitarren und einen coolen Basspart. Prinzipiell tun sich die fünf Metaller aus der „Weltstadt mit Herz“ auf ihrem dritten Album sowohl als hervorragende Songwriter als auch als begnadete Musiker hervor, wenngleich „Admissions“ noch an kleineren Kinderkrankheiten leidet: Beispielsweise sitzen im Refrain von „The Armour Piercing Dread“ nicht immer alle Noten dort, wo sie hingehören und im gleichen Song hört sich der schreiende Pankraz in der Strophe etwas heiser an. Instrumentierung und Songtitel hingegen sind eines der Highlights der Platte. Produktionstechnisch ist leider ebenfalls nicht immer Alles im grünen Bereich, denn der Sound der Platte wirkt insgesamt etwas zu dumpf und der Gesang ist leider ein bisschen zu leise. Während man sich an Ersteres nach ein paar Durchläufen gewöhnt, stören die teils zu wenig durchsetzungskräftigen Vocals stellenweise das Gesamtbild.

Alle, denen NEVERMORE zu anstrengend sind, werden am neuen RED TO GREY-Album ihre helle Freude haben: Hier geht es ähnlich abwechslungsreich und intelligent konstruiert zu, allerdings mit einem nicht annährend so nervtötenden Frontmann und etwas thrashiger. In Sachen Produktion besteht zwar noch geringfügiger Nachholbedarf, Songwriting und instrumentale Fähigkeiten sind aber jetzt schon Weltklasse! Anspieltipps: „Admissions“, „The Armour Piercing Dread“ und „In The Darkest Corner“.

Trackliste:
01. Intro
02. Admissions
03. Cast The First Stone
04. Free
05. The Armour Piercing Dread
06. In The Darkest Corner
07. Sweet Suffering
08. The Fall Of God
09. Celebration Of The Cult
10. The Cheated One
Spielzeit: 00:51:17

Line-Up:
Tino Bergamo - Guitars
Andy Pankraz - Vocals
Frank Pané - Guitars
Elmar Nüßlein - Drums
Stefan Hendel - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
09.10.2008 | 00:27
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin