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Cover von Red XIII -- Better Safe Than Sorry
Band: Red XIII bei Facebook Metalnews nach 'Red XIII' durchsuchenRed XIII
Album:Better Safe Than Sorry
Genre:Death Metal, Metalcore
Label:Rising Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:05.11.10
CD kaufen:'Red XIII - Better Safe Than Sorry' bei amazon.de kaufen
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"Ein solides, aber ausbaufähiges Debüt!"

Ein Haufen Comic-Gorillas in Anzügen, die mit Pistolen herumballern. Ein alles andere als übliches Cover-Artwork für ein Metal-Album, besonders bei dieser Ausrichtung. Der einzige andere “Metal“-Gorilla, der mir spontan ins Gedächtnis kommt, ist der auf dem Cover von Brutal Truths “Sounds Of The Animal Kingdom“, aber das nur nebenbei.
Bei RED XIII handelt es sich um eine, nicht nur optisch noch sehr junge Band aus Blackpool, UK, die über Rising Records ihr Debüt veröffentlichen dürfen, einem Label, dass es sich bekanntermaßen zur Aufgabe gemacht hat, Metalbands aus Britannien beim Aufstreben zu unterstützen.

Das Grundgerüst des Stils besteht aus Metalcore, verfeinert mit ein paar Spielereien, wie wir sie vom Technical Death Metal kennen und teilweise stark an diesen erinnern. Zu guter Letzt steht dann noch ein Mann am Mikro, welcher ein gewaltiges Stimmorgan besitzt, welches das Wechselspiel zwischen tiefen Growls und krächszenden Screams ausgezeichnet beherrscht. Mehrstimmige Shouts kommen zwar auch zum Zuge, diese sind jedoch eher eine Seltenheit, sorgen aber immer für etwas frischen Wind.
Die Produktion ist sauber, der Sound ist fett und die Musiker sind hoch versiert. Aber wie so oft nutzen einen auch die besten Voraussetzungen recht wenig, wenn man sie nicht durchdacht genug umsetzt. Die Songs wirken allesamt unstrukturiert und austauschbar, so als wollte man Lied für Lied einfach nur ein brutales Sammelsurium aus Riffs, Breaks, technischen Spielereien und Schlagzeug-Attacken erschaffen. Was dabei heraus gekommen ist, klingt zwar immer noch fett und brutal, jedoch recht ziellos.
Die Spielzeit ist mit einer halben Stunde ebenfalls knapp bemessen, aber dies ist noch nicht alles. Bei Track 1, 4 und 8 um ca. eineinhalbminütige Instrumentale, welche bis auf den Opener nicht sehr aufregend sind. So gesehen bleiben also noch sieben “richtige“ Lieder, verteilt auf eine Spielzeit von sechsundzwanzig Minuten und genau ebenso vielen Sekunden.

Für ein Debüt ist “Better Safe Than Sorry“ trotz allem ziemlich solide ausgefallen, hat mehrere starke Momente zu bieten und versteht es auch durchaus die Nackenmuskulatur zu stimulieren. Dem entgegen stehen eine kurze Spielzeit und ein vergleichsweise wenig einspannend ausgeführter Stil, auch wenn die Eindbinung von Shouts und Saitenspielereien schon für einen milden Hauch von Eigenständigeit und Abwechslung sorgt.
RED XIII haben auf jeden Fall das Potential sich einen Namen in der Sezene zu machen und man sollte sie zumindest mal angetestet und nicht nur was von ihnen gehört, sondern auch angehört haben!

Trackliste:
01. Doin' It For The Beatdown
02. Pyramids
03. Vengeful
04. You Know Me
05. When In Rome
06. (It Was A Lovely Service At Your) Texan Funeral
07. Abomination Of Desolation
08. It Would Be Spiteful
09. Cuban B
10. This Is Not A Football Match
Spielzeit: 00:30:33

Line-Up:
Sean Donovan – Gesang
Jason Dean - Gitarre
Evan Coulburn - Bass
Jack Willitts - Schlagzeug
Sebastian S. [Asmo]
10.11.2010 | 14:58
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