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.: CD-REVIEWS :: Revamp - Revamp
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"Aus der Asche von After Forever…" | ||||||||||||||||||
| Die frisch formierte Band REVAMP kann mit Floor Jansen eine der Szene durchaus bekannte Frontfrau als Galionsfigur vorweisen. Eben jene verlieh nämlich in den vergangenen zwölf Jahren der bekannten Symphonic Metal Band AFTER FOREVER die Stimme, bevor diese sich dann im Jahre 2009 auflösten. Lange wurde darüber gemunkelt und jetzt steht mit der schlicht „Revamp“ getauften Scheibe endlich das Debütalbum der Niederländer in den Plattenläden. Symphonisch geht es wahrlich zu, denn wenn es um Bombast und episch-orchestrale Songs geht, wurde hier nicht gekleckert, sondern geklotzt. Auch die [oftmals mehrstimmig aufgenommenen] Vocals von Floor Jansen weisen erwartungsgemäß ein großes und Spektrum auf und werden in sehr seltenen Fällen noch durch raue, männliche Growls ergänzt. Durch diese Komponenten hat das Album schon fast Soundtrack-Charakter. Auf der metallischen Seite versuchen die Saiteninstrumente ihren Platz im Orchesterteppich zu finden, schaffen es aber nur selten, merklich daraus hervorzustechen. Allzu viele eingängige Riffs sollte man daher also nicht erwarten, zumal die Gitarren auch im Vergleich zum Rest relativ leise abgemischt wurden. Auch sonst weisen die Songs leider zu wenig Hitpotenzial und Eingängigkeit auf, um lange im Ohr zu bleiben. Vielleicht hätte es dem Gesamtwerk gut getan, wenn man den Schwerpunkt mancher Songs anstelle von dominantem Bombast hier und da verstärkt auf ein gutes Riff oder eine eingängige Gitarrenmelodie gelegt hätte. Wer auf orchestrale und epische Werke steht, sollte bei REVAMP auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren. Fans von rauen, metallischen Klängen oder härterem Gothic Metal werden mit dieser Scheibe aber wohl auf Dauer nicht so recht glücklich werden. | ||||||||||||||||||
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