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Cover von Reverend Bizarre -- III: So Long Suckers
Band: Reverend Bizarre Homepage  Metalnews nach 'Reverend Bizarre' durchsuchenReverend Bizarre
Album:III: So Long Suckers
Genre:Doom Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:31.08.07
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"Der glänzende Abschluss"

„Schluss jetzt, ihr Arschlöcher!“ lautet wohl die Quintessenz der Gedanken, welche „Sir Albert Witchfinder“ und „Father Peter Vicar“ von REVEREND BIZARRE auf ihre Fangemeinde verwenden, um sich [zumindest im Falle des ersteren] wieder auf ihre Myriaden von Nebenprojekten zu stürzen, von denen sicher noch niemals jemand einen Ton irgendeines Klangschaffens vernommen hat. So aber heißt es statt der angekündigten Pentalogie bereits mit der dritten Scheibe „So Long Suckers“ – wozu auch etwas unnötig aufblähen, wenn man es kurz und schmerzlos halten kann. Letzteres trifft allerdings ganz sicher nicht auf das vorliegende Kenotaph von REVEREND BIZARRE zu – einer der besten klassischen Doombands der Moderne. Die haben sich nämlich jetzt aufgelöst, Reunion wie immer völlig ausgeschlossen. „III: So Long Suckers“ ist alles andere als kurz und schmerzlos: In bester ESOTERIC bzw. RUNEMAGICK-Manier veröffentlicht man gleich zwei CDs in einem Album, mit einer zusammengefassten Spielzeit von über 2 Stunden, und das bei insgesamt acht Songs [naja, ESOTERIC haben’s auf weniger Songs bei ähnlicher Spielzeit gebracht]. Also ein echter Klopper, auf dem offensichtlich alle noch offenstehenden Songs vollendet und draufgepackt wurden. Nicht zuletzt diese Tatsache hat wohl dazu geführt, dass die Scheibe eine stilistische Kreuzung aus allen Vorgängern zu sein scheint. Nun zählt das finnische Doom-Trio zu jenen Bands, derer EPs, Splits und Demos im Allgemeinen viel besser sind als die eigentlichen Langspielplatten. So sind doch beispielsweise „Harbinger Of Metal“ oder „Return To The Rectory“ doch noch einen gehörigen Zacken geiler als die ihnen vorauseilenden/nachfolgenden Studio-Alben. Selbst in Anbetracht dieser Tatsache schneidet „So Long Suckers“ noch mächtig gut ab. Zum Werke im Einzelnen:

„Dat erste Stück“ heißt „They Used Dark Forces/Teutonic Witch” und dauert schonmal eine knappe halbe Stunde. Im klassischen Doom durchaus bemerkenswert. Die zweite Hälfte des Stückes ist uns bereits von der gleichnamigen Auskopplung bekannt. Das darauf folgende „Sorrow“ dauert dann gleich nochmal 25 Minuten. Beide Songs hätten durchaus kürzer ausfallen können, obwohl sie zu keiner Sekunde langweilen. „Funeral Summer“ ist eine Neuauflage des gleichnamigen Songs vom „Slice Of Doom“-Demo. Soviel zu CD 1. Die wahren Glanzlichter der Scheibe befinden sich meiner Meinung nach auf dem zweiten Silberling, während der erste eine Art von legitimem Anheizer bildet. Richtig geil wird es dann mit „One Last Time“, welches mit seinem jazzigen Baß-Intro und dem sich kulminativ verdichtenden Thema an alte BLACK SABBATH-Klamotten bzw. Bands wie SLEEP erinnert. Der mit Abstand geilste Song ist jedoch das nachfolgende „Caesar Forever“ mit seinen hymnenhaften Chören, dem epischen Thema [welches aus der Feder eines Basil Poledouris hätte stammen können] und dem herrlich antichristlichen Text, der vielleicht nicht rein zufällig Assoziationen an MORBID ANGELs „Caesar’s Palace“ weckt. So klingt die Scheibe mit „Anywhere Out Of This World“ und dem unbetitelten Stück denn auch aus: mal nachdenklich, mal beschaulich, mal entspannt, mal pompös. Langsam ist es freilich immer, und genau das wollen wir. So abwechslungsreich die Rocknummern auf „II: Crush The Insects“ auch gewesen sein mochten – wir wollen es langsam, episch und entspannt. Und genau das bieten die trance-artigen, repetativen Harmonien und der wirklich geniale, cleane Gesang von „Sir Albert Witchfinder“. Und das diesmal sogar ohne peinliche, textliche Ausrutscher! Bevor es dann heißt: „Pax vobiscum Reverend“ [hihi], meine Empfehlung: Scheibe einlegen und einen abdampfen, Alter. Doom on!

Trackliste:
Disc 1

01. They Used Dark Forces/Teutonic Witch
02. Sorrow
03. Funeral Summer


Disc 2

01. One Last Time
02. Kundalini Arisen
03. Caesar Forever
04. Anywhere Out Of This World
05. Untitled
Spielzeit: 02:10:00

Line-Up:
Sir Albert Witchfinder [Sami Hynninen] - Bass, Gesang
Father Peter Vicar [Kimi Kärki] - Gitarren
Monsieur Earl of Void [Jari Pohjonen] - Getrommel, zusätzliche Gitarren
Michael Quien [AirRaids]
03.09.2007 | 01:07
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