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Band: Reverend Hound bei Facebook Metalnews nach 'Reverend Hound' durchsuchenReverend Hound
Album:Beyond Savagery
Genre:Heavy Metal, Power Metal, Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:12.06.09
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"Für den Untergrund?"

In den letzten Jahren debütieren fast mehr Metalbands, als es Mücken im Hochsommer am See gibt. Es ist allerdings nicht so oft der Fall, dass sich die Debüts richtig nach alter Schule anhören. Die fünf Musiker von REVEREND HOUND geben genau diesen alten Sound auf ihrem Debüt „Beyond Savagery“ zum Besten. Die Münchener haben in Eigenregie nicht ganz 30 Minuten Musik in sieben Titel verpackt und blasen zum Angriff. Was diese sieben Titel bieten, lässt sich wie folgt zusammenfassen:

REVEREND HOUND schaffen eines von Anfang an: CD in den Player und man füllt sich wie in den guten alten 80er Jahren. „The Way Of The Gun“ eröffnet die CD und lässt eins klar werden: hier geht’s rotzig zu. Thrash-Metal/ Power-Metal der Marke SACRED OATH trifft hier auf versteckte Melodic-Death-Riffs, die allerdings zum Old School Sound passen und deswegen nicht zu modern klingen. Taktwechsel sind vorhanden, sind aber oft vorhersehbar und lassen darum den Nacken immer überschaubar kreisen. Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass die Songs nicht wirklich sehr komplex sind, eignen sie sich gut zum bangen. Die Produktion ist ein zweischneidiges Schwert. An sich ist die Produktion schon nicht wirklich berauschend, solange ihr aber eine Kompaktanlage habt, lässt sich das verschmerzen. Habt ihr allerdings ein etwas teureres Gerät daheim, ist die Produktion wirklich unterdurchschnittlich. Egal welchen Anlagetypen ihr habt, eins schafft man damit auf jeden Fall – man klingt Old School. Mit ordentlichen Gitarrenriffs steigt man oft, wie bei dem Opener „The Way Of The Gun“ oder „Violent Lullaby“ ein und steigert die Laune, die aber schnell ganz schön abnimmt. Der Grund dafür ist die Gesangsleistung von Sebastian Paulus. Old School hin oder her, aber diese Gesangsleistung ist gerade bei einem Lied wie „Violent Lullaby“, welches nach dem Gitarreneinstieg ruhiger wird, kaum zu verkraften. Da steckt leider weder Technik noch Können dahinter, sondern pures Rausrotzen der Vocals. Gerade wenn es in die hohen Lagen wie z.B. bei „War Of The Wolves“ geht, ist der Gesang fast unerträglich. Schade, denn das Material hat wirklich gute Ansätze. Gerade der Opener „The Way Of The Gun” mit seinem Power-Metal lastigen Sound der alten Schule gibt ordentlich Auftrieb, und Gitarrensoli wie bei „War Of The Wolves“ könnten einen echt begeistern, wenn da nicht diese wirklich groben Abzüge vorhanden wären. Zum Schluss geht es mit „Into The Pit“ noch einmal richtig ab. Hier ist der Gesang erstmals nicht ganz so störend und so schließt die Band das Album mit einem wirklich guten Banger ab.

Fazit: „Beyond Savagery” von REVEREND HOUND ist zuallererst was für Untergrundfans und Verfechter der alten Tage. Die Spielzeit ist etwas knapp geraten und über die Produktion kann man hinweg sehen. Wer dazu noch mit dem Gesang kein Problem hat, dem sei REVEREND HOUND mit dem Debüt empfohlen. Festivals wie Keep It True und Headbangers Open Air dürften sich über diese Brise aus dem Untergrund freuen. Für Produktionsfetischisten, Gesangsbewunderer und Modern-Metaller sollte hier eher eine Warnung ausgesprochen sein. Anspieltipps: „The Way Of The Gun“ und „Into The Pit“

Trackliste:
01. The Way Of The Gun
02. Death At The Doorstep
03. Destroyer
04. Violent Lullaby
05. War Of the Wolves
06. The Inner Flame
07. Into The Pit

Spielzeit: 00:28:37

Line-Up:
Sebastian Paulus – Vocals
Thomas Meyns – Guitars
Sebatsian Weinstock - Guitars
Nicolas Freund – Bass
Reinhold Schneider - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
11.07.2009 | 10:13
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