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Cover von Revolting Cocks -- Sex-O Olympic-O
Band: Revolting Cocks Homepage Revolting Cocks bei Facebook Metalnews nach 'Revolting Cocks' durchsuchenRevolting Cocks
Album:Sex-O Olympic-O
Genre:Electro, Experimental, Industrial
Label:13th Planet Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.09.08
CD kaufen:'Revolting Cocks - Sex-O Olympic-O' bei amazon.de kaufen
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"Papa Al wird zum Porno-Onkel"

MINISTRY sind mehr oder weniger zu Grabe getragen, und nun verabschiedet sich deren Mastermind, Al Jourgensen, auch noch von seiner bisherigen Nebenband, den REVOLTING COCKS - danach will er die Jungs [und Mädels] sich selbst überlassen. Man soll bekanntlich gehen, wenn es am schönsten ist, und so bezeichnet der gute Al seinen aktuellen Output als nicht nur stärkstes Album der revoltierenden Schwänze, sondern überhaupt gleich als das Beste, das er jemals gemacht hat. Angesichts des einen oder anderen Meisterwerks von MINISTRY mag das zwar etwas zu hoch gegriffen sein, aber lassen wir diese Behauptung einfach mal so im Raum stehen.

Das anfänglich auffallendste Attribut von „Sex-O Olympic-O“ ist, man wird es kaum glauben, dass das neuste Werke aus dem Hause Jourgensen nicht wirklich leicht verdaulich geworden ist. Das liegt natürlich an der grundlegenden, stilistischen Ausrichtung der REVOLTING COCKS. Mal ehrlich, eine wirkliche Zielgruppe für diesen durch und durch skurrilen Genre-Bastard, kann ich mir nach wie vor nicht vorstellen. Hm, man stelle sich also die einstige Stammband vor, mit viel weniger Metal-Anleihen, dafür mit jeder Menge Elektronik, einer Fülle komischer Melodien mit der Tendenz zum schwülstigen Pop und natürlich – wir reden schließlich von einer Veröffentlichung aus dem Hause 13th Planet – jeder Menge Noise. Über diesen Sound-Mix singt, spricht und schreit dann Herr Jourgensen in gewohnter Manier. Diese Beschreibung ist zu umständlich? Ok, dann eben DEPECHE MODE auf Crack mit einem Dave Gahan, der vor den Aufnahmen in aller Eile mal schnell eine Flasche Whiskey gekippt hat!

Wie der Name der Truppe bereits vermuten lässt, geht es hier allerdings inhaltlich weniger darum, dem jeweils aktuell amtierenden Republikaner ans Bein zu pissen, nein, meistens geht’s um den guten, alten Paarungstanz. „Sex-O Olympic-O“ eben. Dass man sich für die Texte durch etliche durchsoffene Nächte in diversen Stripclubs inspirieren hat lassen, wundert da kaum noch.

Ist dieser Sound tanzbar? Auf jeden Fall! Betrunken zu sein, kann aber dabei sicher nicht schaden! Den Tipp, dass Metaller, die es eher straight bevorzugen, an dieser Scheibe keinen Gefallen finden werden, kann ich mir wohl sparen, denn Leute mit dieser musikalischen Ausrichtung werden sich wohl kaum zu dieser verrückten Bande verirren. Ist es die beste Scheibe der REVOLTING COCKS? Keine Ahnung, sie macht – wie bereits die Vorgänger - ebenso Spaß, wie sie einem auf die Nerven gehen kann. Allerdings kommt dabei nicht so schnell Langeweile auf und von wie vielen Veröffentlichungen kann man das schon behaupten? Anspieltipps: „HookerBot3000“ und das bereits von der MINISTRY-Tour als Anheizer bekannte „I’m Not Gay“.

Trackliste:
01. HookerBot3000
02. Keys to the City [Vegas Mix]
03. Red Parrot
04. Robo Banditos
05. Cousins
06. Touch Screen
07. I´m not Gay
08. Abundant Redundancy
09. Lewd Ferrigno
10. Wizard of Sextown
11. HookerBot3000 [Disco A Go Go Mix]
Spielzeit: 00:50:52

Line-Up:
Al Jourgensen - Vox, Guitar
Luc Van Acker - Vox
Phildo Owen - Vox
Josh Bradford - Vox
Anna K - Bass
Seven Antonopoulos - Drums
Sin - Guitars
Clayton Worbeck - Keyboards
Amadeus Mader [Ammosarier]
04.10.2008 | 19:48
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