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Cover von Rhapsody Of Fire -- The Frozen Tears Of Angels
Band: Rhapsody Of Fire Homepage Rhapsody Of Fire bei Facebook Metalnews nach 'Rhapsody Of Fire' durchsuchenRhapsody Of Fire
Album:The Frozen Tears Of Angels
Genre:Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:30.04.10
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"Mächtig, schnell - angepisst"

Durch unzählige Schlachten haben RHAPSODY, Fans und Freunde ihrer Musik, geführt. Wer hätte gedacht, dass die Band einmal selber den größten Kampf persönlich führen würde? Erst die Umbenennung in RHAPSODY OF FIRE und dann ein schnell auf den Markt geschmissenes Album, welches von Fans nicht unbedingt mit offenen Armen aufgenommen wurde. Die Band selbst hat sich Live sehr von dem Material distanziert, sodass schnell klar wurde - da kann etwas nicht stimmen. Genau so ist es auch gekommen. Die Folge: Der Kampf mit dem mächtigen MANOWAR[Magic-Circle]-Drachen. RHAPSODY OF FIRE, die bei Magic Circle unter Vertrag waren, haben einen sehr langen Weg bestritten. Nun haben sie sich den Weg freigekämpft, um endlich die Fans in eine neue und grandiose Schlacht zu führen. Doch gelingt es ihnen, nach dem Patzer vom letzten Mal, wieder die alte Magie zu erzeugen?

Von der ersten Minute an machen RHAPSODY OF FIRE auf „The Frozen Tears Of Angels“ da weiter, wo man vor „Triumph Or Agony“ aufgehört hat. Melodisch, schnell und ziemlich kitschig, zieht man sich durch die ersten Songs. Dabei ist das Songmaterial voller Epik und Komplexität. Die Band trumpft mit alten Stärken und scheint diese, in der längeren Pause, noch ausgebaut zu haben. Spätestens beim vierten Track „Reign Of Terror“ merkt man RHAPSODY OF FIRE eine Weiterentwicklung an. Der Track eröffnet, nach einem kurzem Intro, mit Blast Beats und geht dann über zu einer Speed-Nummer. Dabei klingt Fabio Lione, als würde er sich den Frust der letzten Zeit aus der Seele schreien. Aggressiv, schnell und total angepisst, öffnet der Track ein neues Kapitel in der RHAPSODY OF FIRE-Geschichte. Natürlich dürfen auch die RHAPSODY OF FIRE-typischen Balladen nicht fehlen. „Lost In Cold Dreams“ legt seinen Focus genau darauf und kommt zuckersüß daher. Prachtstück ist das Überlängestück „The Frozen Tears Of Angels“. Hier leben RHAPSODY OF FIRE ihre Komplexität erst richtig aus. Schnelle und wilde Parts liegen ganz nah am Kitsch und banden in einem Schaumbad aus Symphonic. Perfekter Höhepunkt, welcher das Album sehr gut abrundet.

Alles in allem lässt sich sagen, dass RHAPSODY OF FIRE wieder zu ihrer alten Stärke gefunden haben. Das Album trumpft sogar so stark auf, dass man für ein solch geniales Teil aus dem Hause RHAPSODY OF FIRE, den Fehltritt vom letzten Mal unter den Tisch fallen lassen kann. Wer RHAPSODY-Fan war, der hat mit diesem Album auch endlich die Chance RHAPSODY OF FIRE-Fan zu werden, das Potential gibt „The Frozen Tears Of Angels“ allemal her.

Trackliste:
01. Dark Frozen World
02. Sea Of Fate
03. Crystal Moonlight
04. Reign Of Terror
05. Danza di Fuoco E Ghiaccio
06. Raging Starfire
07. Lost In Cold Dreams
08. On The Way to Ainor
09. The Frozen Tears Of Angels
Spielzeit: 00:53:51

Line-Up:
Fabio Lione – Vocals
Alex Staropoli – Keybaords
Alex Holzwarth – Drums
Luca Turilli: - Guitar
Patrice Guers - Bass
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
28.04.2010 | 14:06
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