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News zu Rings Of Saturn
Reviews von Rings Of Saturn
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Cover von Rings Of Saturn -- Dingir
Band: Rings Of Saturn Homepage  Metalnews nach 'Rings Of Saturn' durchsuchenRings Of Saturn
Album:Dingir
Genre:Brutal Death, Progressive, Technischer Death Metal
Label:Hammerheart Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:01.02.13
CD kaufen:'Rings Of Saturn - Dingir' bei amazon.de kaufen
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"Fanatisch übertrieben!"

Ah, neues aus dem Hause Unique Leader, nunmehr im Vertrieb von Hammerheart Records. Wenn man schon nicht weiß, woher der Wind weht, dann zumindest, wie er weht. Brutal nämlich. Brutal und technisch anspruchsvoll. Da machen auch RINGS OF SATURN keine Ausnahme, die mit „Dingir“ ihre neue Scheibe vorlegen.

Nun hat sich bestimmt schon der eine oder andere Freund komplexer Brutalo-Mucke gefragt, wo denn das alles enden soll. Irgendwann kann man schließlich nicht mehr schneller spielen, tiefer stimmen, fieser kreischen und übler grunzen. Liegen zwei Töne weniger als etwa zwei Millisekunden auseinander, werden sie nicht mehr als getrennt wahrgenommen. RINGS OF SATURN wissen das vermutlich. Das hält sie natürlich nicht davon ab, auf „Dingir“ bis an die Grenzen des als Musik wahrnehmbaren zu gehen und die Überbietungsästhetik der technik-affinen Metal-Subgenres nach allen Richtungen möglichst effektiv zu bedienen. Dass RINGS OF SATURN damit so weit gehen, dass man eigentlich schon von Übertreibungsästhetik sprechen muss, macht einerseits den Reiz und andererseits die Schwäche von „Dingir“ aus. Wenn die Scheibe Fans von THE FACELESS, NECROPHAGIST und DECREPIT BIRTH ans Herz gelegt wird, dann ist das zunächst einmal eine solide Empfehlung. Ob die dann sonderlich glücklich werden mit dem mutmaßlich absichtlich völlig überdrehten Nebeneinander aus Brutal Death Metal, Melodic Death Metal, satten Slamparts, Elektro-Anfällen, schönen Melodien, Disharmonie, Michael Angelo Batio-Gedächtnis-Shredding und Nintendocore-Wahnsinn, das ist eine andere Frage.

Denn „Dingir“ dürfte selbst für Technik-Freaks eine ziemlich harte Nuss sein. Meine persönliche Meinung zur neuen Langrille von RINGS OF SATURN schwankt je nach Tagesform zwischen „grandios“ [denn was hier musikalisch geleistet wird, sucht seinesgleichen], „zum totlachen“ [denn die verschiedenen Sounds und ihre Kombination sind einfach auch verdammt lustig] und „nervtötend“ [denn fürs Katerfrühstück kann man sich keine beschissenere Begleitung vorstellen]. Was davon nun stimmt? Alles und nichts. Aber wer sich „Faces Imploding“, "Immaculate Order" oder „Hyperforms“ einige Male anhört wird schnell wissen, wie er zu RINGS OF SATURN steht.

Trackliste:
01. Objective To Harvest
02. Galactic Cleansing
03. Shards Of Scorched Flesh
04. Dingir
05. Faces Imploding
06. Peeling Arteries
07. Hyperforms
08. Fruitless Existence
09. Immaculate Order
10. Utopia
Spielzeit: 00:41:18

Line-Up:
Lucas Mann - Gitarre
Joel Omans - Gitarre
Ian Bearer - Gesang
Sean Martinez - Bass
Ian Baker - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
15.02.2013 | 15:57
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