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Cover von Rings Of Saturn -- Lugal Ki En
Band: Rings Of Saturn Homepage Rings Of Saturn bei Facebook Metalnews nach 'Rings Of Saturn' durchsuchenRings Of Saturn
Album:Lugal Ki En
Genre:Deathcore, Progressive, Technischer Death Metal
Label:Unique Leader
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:31.10.14
CD kaufen:'Rings Of Saturn - Lugal Ki En' bei amazon.de kaufen
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"Hörbare Weiterentwicklung"

Schon wieder sind zwei Jahre seit „Dingir“, dem letzten Output der US-amerikanischen Frickel-Death[core]-Truppe RINGS OF SATURN, vergangen, doch nun liegt bereits der Nachfolger „Lugal Ki En“ vor.

Und während „Dingir“ ein Album war, das meiner Ansicht nach vor allem aufgrund des nervtötenden Schlagzeugsounds, kaum genießbar war, wobei dies schlichtweg Geschmackssache sein dürfte [siehe auch Review von Kollege Grim_Rieper hierzu], sehen die Dinge auf „Lugal Ki En“ schon anders aus. RINGS OF SATURN haben sich hörbar weiterentwickelt und warten neben einem coolen Artwork nicht nur mit einer ausgezeichneten und ausgewogenen Produktion auf, sondern haben das gelebte Chaos ein wenig kanalisieren können, sodass man die Songs auf „Lugal Ki En“ als etwas eingängiger bezeichnen könnte. Damit hier keine Missverständnisse entstehen: Das ist natürlich relativ zu verstehen, denn das Quintett agiert immer noch aberwitzig, teils überdreht, frickelt sich auf höchstem spielerischen Niveau die Seele aus dem Leib [und bei den achtsaitigen Gitarrenprügeln aus den Fingern] und schweift teils in experimentelle Jazz-Gefilde ab. Dennoch wirkt das neue Studioalbum um einiges strukturierter und nachvollziehbarer als noch die Vorgänger – ohne dabei jetzt einen auf kommerziell zu machen [denn z.B. „Lalassu Xul“, als Song übrigens ein bisschen hüftlahm, zeugt genau vom Gegenteil]. Beispielsweise wird mehr Wert auf wirkliche Riffs anstelle von gefühlt vier Minuten langen Gitarrensoli sowie auf richtig gelungene Melodien gelegt, was in Verbindung mit den wuchtigen Breakdowns [siehe „Infused“] und dem Wechselspiel zwischen Gekeife und tiefen Growls von Frontmann Ian Bearer gut funktioniert. Und wer sich über den Titel wundert: Es handelt sich hierbei um einen Ausdruck aus dem Altsumerischen [die Keilschrift ist auf dem Albumcover erkennbar], der „King Of The Earthlings, Lord Of The Cosmic World“ bedeutet und natürlich das Alien-Konzept von RINGS OF SATURN fortführt [nicht umsonst bezeichnet die Band den eigenen Stil als „Aliencore“]. Abschließend gibt es dann noch die Coverversion „No Pity For A Coward“ von SUICIDE SILENCE als Bonus-Track obendrauf, was zwar nicht nötig gewesen wäre, aber gut umgesetzt wurde und mir offen gestanden besser gefällt als das Original.

Mit „Lugal Ki En“ machen RINGS OF SATURN einen wichtigen Schritt nach vorne und wirken hierauf deutlich fokussierter und eine Spur geradliniger, was dem Material zugute kommt, auch wenn natürlich insgesamt immer noch der vertonte Wahnsinn gelebt wird. Weiter so – und für Fans sowieso ein Pflichtkauf! Anspieltipps: „Senseless Massacre“, „Natural Selection“, „Godless Times“ und das gelungene Instrumental „The Heavens Have Fallen“.

Trackliste:
01. Senseless Massacre
02. Desolate Paradise
03. Lalassu Xul
04. Infused
05. Fractal Intake
06. Natural Selection
07. Beckon
08. Godless Times
09. Unsympathetic Intellect
10. Eviscerate
11. The Heavens Are Fallen
12. No Pity For A Coward [SUICIDE SILENCE-Coverversion]
Spielzeit: 00:44:26

Line-Up:
Ian Bearer – Vocals
Lucas Mann – Guitars
Joel Omans – Guitars
Aaron Stechauner – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
25.10.2014 | 13:26
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