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Album:The Conscious Seed Of Light
Genre:Death Metal, Progressive, Technischer Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:11.10.13
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"Vielschichtig oder Stückwerk?"

Nach nur zwei EPs haben die Progressive Death Metaller RIVERS OF NIHIL bereits einen Plattenvertrag mit Metal Blade Records ergattern können. Das erste Resultat dieser Zusammenarbeit erfolgt nun in Form der ersten Full Length des Quintetts aus Reading, Pennsylvania: „The Conscious Seed Of Light“.

Wobei das Debüt die erste von vier Scheiben, die auf einem losen Konzept, nämlich den vier Jahreszeiten, basieren, darstellt und grafisch wieder einmal gelungen von Altmeister Dan Seagrave umgesetzt wurde. Musikalisch versuchen RIVERS OF NIHIL dann, möglichst viele Stile unter einen Hut zu bekommen und bewegen sich irgendwo zwischen technischem Death Metal à la DECREPIT BIRTH, DECAPITATED [„Rain Eater“] und SPAWN OF POSSESSION sowie diversen Ausflügen in Richtung GOJIRA [„Airless“] oder auch Djent/MESHUGGAH'sche Klanggefilde und dann wieder ein bisschen Black-Metal-Flirren wie in „Terrestria I: Thaw“ oder insbesondere „Soil & Seed“, das auch gut und gerne von den polnischen Black/Deathern HATE stammen könnte. Das klingt nach einer sperrigen Angelegenheit, und vor allem die Verquickung von Death Metal mit Djent-Anleihen will nicht immer so ganz funktionieren, auch wenn die Jungs ihre Sache grundsätzlich gut machen und technisch einiges auf dem Kasten haben. Das Problem von RIVERS OF NIHIL besteht aber vor allem darin, dass sie noch längst nicht ihren Stil bzw. ihre Nische gefunden haben und somit eher das „Büffet-Prinzip“ praktizieren – will heißen, ein bisschen was von allem auf den Teller, Hauptsache, es schmeckt und es ist eine große Vielfalt vorhanden. Und genau an diesem Punkt könnte man den US-Amerikanern vorhalten, dass sie das zwar alles handwerklich prima umsetzen [inkl. siebensaitigen Gitarren etc.], aber die nötige Eigenständigkeit vermissen lassen, in keinerlei Bereich/Genre besser agieren als diejenigen Bands, die sie hierfür als Vorbild/Blaupause angezapft haben, und kaum ein Song wirklich dauerhaft im Ohr hängen bleiben will [Ausnahme: „Central Antheneum“] oder ganz klar als RIVERS OF NIHIL zu erkennen ist.

Was nicht heißen soll, dass „The Conscious Seed Of Light“ ein schlechtes Album ist, zumal sehr gut von Erik Rutan produziert und exzellent von den Musikern umgesetzt, aber entweder weiß die Band anscheinend selbst noch nicht so ganz, wohin die Reise nun eigentlich gehen soll, oder sie wollen ganz bewusst so viele Ansätze wie nur möglich in ihrem Sound haben, wodurch das Ganze gelegentlich unruhig, zusammengesteckt und wenig eigenständig klingt. Wenn RIVERS OF NIHIL diese Fragen für sich klären können, dann hätte die Band das nötige Potenzial, um sich auf den kommenden Alben stetig weiterzuentwickeln und zunehmend mehr eigene Akzente zu setzen. Mit „The Conscious Seed Of Light“ gelingt dies der Band trotz zahlreicher guter Ansätze jedoch noch nicht ganz – daher vorerst „nur“ 4 Punkte.

Trackliste:
01. Terrestria I: Thaw
02. Rain Eater
03. Birth Of The Omnisavior
04. Soil & Seed
05. Central Antheneum
06. Mechanical Trees
07. Place Of Serpents
08. Human Adaptation
09. A Fertile Altar
10. Airless
Spielzeit: 00:40:46

Line-Up:
Jake Dieffenbach – Vocals
Jon Kunz – Guitars
Brody Uttley – Guitars
Adam Biggs – Bass, Vocals
Ron Nelson – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
06.10.2013 | 19:07
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