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Band: Rorcal Homepage Rorcal bei Facebook Metalnews nach 'Rorcal' durchsuchenRorcal
Album:Myrra, Mordvynn, Marayaa
Genre:Doom Metal, Post Hardcore, Sludge
Label:Thundering Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.09.08
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"Hypnotisch und bleischwer"

Die Schweizer RORCAL haben bisher durch eine EP [2006] und eine gemeinsame Veröffentlichung mit den Kollegen von KEHLVIN, „Ascension“, von sich hören lassen. Mit dem sperrig betitelten „Myrra, Mordvynn, Marayaa“ legt das Quintett nun die erste Full Length vor.

Geboten wird darauf ein unglaublich zäher und klebriger Brei aus Sludge, Doom Metal und Post Hardcore, der erbarmungslos und oftmals gewollt monoton und hypnotisch vor sich hin fließt, sodass das Hörerlebnis anfangs fast zur Qual ausartet und somit einige Durchläufe vonnöten sind, ehe das Material zündet. Vor allem die ersten beiden Songs, „Aurore“ und „Savernaya“, kosten aufgrund ihrer Überlänge und der gnadenlosen Kälte, die ihnen innewohnt, einiges an Anstrengung. Fette und abartig verzerrte Riff-Walzen werden von der rostigen Kette gelassen, während sich Junior zwar wenig abwechslungsreich die Lunge aus dem Hals schreit, aber damit bestens zum Gesamtsound von RORCAL passt. Lediglich bei „Ether“ gibt es dann überraschenderweise Klargesang, der kurz aufhorchen lässt. Doch genau diese kurzen Lichtblicke und zuerst kaum wahrnehmbaren Details lassen sich auf „Myrra, Mordvynn, Marayaa“ deutlich öfter finden, als es beim ersten Hören den Anschein hat. Irgendwo zwischen CULT OF LUNA, frühen NEUROSIS, DIRGE und ein klein wenig DISBELEF – vor allem gesanglich – angesiedelt, fahren RORCAL eine zwar nicht gänzlich eigenständige Schiene, aber dies machen sie mit schierer Wucht, Direktheit und Kompromisslosigkeit wieder wett. Zudem ist ihnen mit „Norys“ ein fies schleichender Doom-Knaller mit fräsendem Groove geglückt, während das schöne „Ataraxia“ deutlich melodischer sowie vielschichtiger konzipiert wurde und daher einen weiteren Höhepunkt darstellt.

RORCAL liefern mit „Myrra, Mordvynn, Marayaa“ ein bleischweres Album ab, das keinerlei Kompromisse, aber dafür düstere und hypnotische Kompositionen enthält. Damit werden sie sicherlich keine riesengroßen Erfolge feiern können, da sie mit ihrer Musik nur eine überschaubare Gruppe von Interessierten sprechen dürften, aber ich tippe einfach mal, dass das RORCAL völlig egal ist. Wer auf eine gut gemachte Mischung aus fiesem Sludge, erdrückendem Doom und wuchtigem Post Hardcore steht, sollte den Jungs aus dem Alpenland jedoch eine Chance geben.

Trackliste:
01. Aurore
02. Savernaya
03. As Doubt Grew From Her Soul
04. Norys
05. Dysrethmia
06. Tension Echoed From The Heart Of The Ocean
07. Ether
08. Ataraxia
09. And From Their Corpses A New Chapter Begins
Spielzeit: 01:14:13

Line-Up:
Junior – Vocals
Bruno – Bass
JP – Guitars
Diogo – Guitars
Ron – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
25.10.2008 | 13:31
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