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Cover von Rose Funeral -- Gates Of Punishment
Band: Rose Funeral Homepage Rose Funeral bei Facebook Metalnews nach 'Rose Funeral' durchsuchenRose Funeral
Album:Gates Of Punishment
Genre:Brutal Death, Death Metal, Deathcore
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.09.11
CD kaufen:'Rose Funeral - Gates Of Punishment' bei amazon.de kaufen
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"Hervorragend!"

ROSE FUNERAL holen zum dritten Streich aus und haben sich anscheinend vorgenommen, mit ihrem neuen Output „Gates Of Punishment“ alles in Schutt und Asche zu legen. Während die ersten beiden Alben bereits schon ziemliche Kracher waren, so haben ROSE FUNERAL dieses Mal selber ihre Grenzen gesprengt und alles nochmal schneller, böser und heftiger gestaltet. Und in Zeiten, in denen das Genre Deathcore-/Death-Metal leider Unmengen langweiliger Klone mit sich bringt und die Großen der Szene leider nachlassen [SUICIDE SILENCE], ist es umso erfreulicher, wieder einen herben Tritt in die Magenkuhle zu bekommen.

Nach kurzem Intro knallen ROSE FUNERAL direkt los. Und das ohne Gnade und mit voller Wucht. Neben den ultratighten Blastbeats und ratternden Double-Bass-Attacken dominieren vor allem die abgrundtiefen Growls von Ryan Gardner [der zuvor für den Sechssaiter zuständig war] sowie rasende Gitarrenlicks. Auch wenn immer wieder ein gewisser Deathcore-Anteil aufkommt [das Album enthält Breakdowns in Hülle und Fülle], so regiert bei ROSE FUNERAL definitiv der Death-Metal, was „Gates Of Puishment“ wesentlich heftiger und auch angenehmer macht als viele Outputs genreinterner Nachahmer. Bei Songs wie „Beyond The Entombment“ fühlt man sich zudem an Black-Metal-lastigere Bands wie THE BLACK DAHLIA MURDER oder FLESHGOD APOCALYPSE erinnert, ohne dass ROSE FUNERAL hier selber zum Klon werden. Nicht zuletzt sorgen verspielte Effekte und durchdachte Harmonien dafür, dass es einem nicht so schnell langweilig wird [der Einsatz der klassischen Sängerin Kate Alexander bei „Malignant Amour“ ist hingegen Geschmackssache und hätte nach diesseitiger Ansicht nicht unbedingt sein müssen]. Auch wenn die Qualitätslatte auf „Gates Of Punishment“ durchweg hochgehalten wird, so wiederholt sich die Band innerhalb des Albums stellenweise selbst und weniger Breakdowns sind manchmal mehr. Jedoch schmälert dies den Spaßfaktor des Albums nur marginal, so dass „Gates Of Punishment“ definitiv ein herausragendes Beispiel innerhalb eines sich selbst wiederholenden Genres ist und hervorgehoben gehört!

ROSE FUNERAL befinden sich derzeit auf dem Zenit ihres Schaffens und haben dies auf „Gates Of Puishment“ eindrucksvoll zur Schau gestellt. Es ist gut zu sehen, dass es immer wieder Bands gibt, die entgegen aller Trends immernoch auf Brachialität und technische Versiertheit setzen und so für herrlich blutende Gehörgänge sorgen. Bitte mehr davon!

Trackliste:
01. Legions of Ruination
02. Grotesque Indulgence
03. Beyond the Entombed
04. False Divine (feat. Steve Tucker)
05. Arise Infernal Existence
06. Malignant Amour (feat. Kate Alexander)
07. A Recreant Canticle
08. The Desolate Form
09. Entercism
10. Amidst Gehenna
11. Gates of Punishment.
Spielzeit: 00:43:58

Line-Up:
Julian Kersey - Bass
Kevin Snook - Guitars
Ryan Gardner - Vocals (Formally Guitar)
Dusty Boles - Drums
Andy W. [trapjaw]
26.09.2011 | 23:44
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