.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Rotting Christ
CD Review: Rotting Christ - Rituals

Rotting Christ
Rituals


Dark Metal
4.5 von 7 Punkten
"Rituale im Zehnerpack"
CD Review: Rotting Christ - Aealo

Rotting Christ
Aealo


Dark Metal, Melodic Black Metal
6 von 7 Punkten
"Alltag: aus - Kopfkino: an"
CD Review: Rotting Christ - Sanctus Diavolos

Rotting Christ
Sanctus Diavolos


Melodic Black Metal
6 von 7 Punkten
"Nach dem Weggang der Langzeitmitglieder Costas (git.) und George (key.) macht die griechis... [mehr]"
CD Review: Rotting Christ - Genesis

Rotting Christ
Genesis


Black Metal
4 von 7 Punkten
"Mit “Genesis” kommt nun die neunte Veröffentlichung der –schon seit ca. 15 Jahren tätigen-... [mehr]"
CD Review: Rotting Christ - Khronos

Rotting Christ
Khronos


Black Metal
7 von 7 Punkten
"Um eines vorweg zu nehmen, ich kenne nur das 2000er -und bis dato aktuellste- Output der G... [mehr]"
Mehr aus den Genres
CD Review: Neglected Fields - Splenetic

Neglected Fields
Splenetic


Avantgarde/Electronica, Black/Death Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Pure lettische Verzweiflung"
CD Review: Count De Nocte - Luctisonus Dolor

Count De Nocte
Luctisonus Dolor


Black Metal, Melodic Black Metal
3.5 von 7 Punkten
"Bombast en masse"
CD Review: Ninkharsag - The Blood Of Celestial Kings

Ninkharsag
The Blood Of Celestial Kings


Black Metal, Melodic Black Metal
4 von 7 Punkten
"Erste gute Ansätze!"
CD Review: The Void (I) - Vision Of The Truth

The Void (I)
Vision Of The Truth


Gothic Metal
3 von 7 Punkten
"Überraschend viele Anfängerfehler"
CD Review: Simple Existenz - Das Leben vor dem Tod

Simple Existenz
Das Leben vor dem Tod


Akustik, Avantgarde, Black Metal
6 von 7 Punkten
"Meta Metal"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Rotting Christ -- Kata Ton Daimona Eaytoy
Band: Rotting Christ Homepage Rotting Christ bei Facebook Metalnews nach 'Rotting Christ' durchsuchenRotting Christ
Album:Kata Ton Daimona Eaytoy
Genre:Black/Death Metal, Dark Metal, Gothic Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.03.13
CD kaufen:'Rotting Christ - Kata Ton Daimona Eaytoy' bei amazon.de kaufen
Share:

"Spare in der Not"

Sparen in der Not. Für kaum eine andere Nation trifft diese Weisheit momentan mehr zu als für Griechenland. Die Tolis-Brüder scheinen daraus eine Tugend machen zu wollen und führen ihre Band ROTTING CHRIST kurzerhand als Duo weiter. Nicht, dass die Qualität der Musik darunter leiden würde. Ganz im Gegenteil, „Kata Ton Demona Eaytoy“ ist ein wahrhaft überzeugendes Produkt geworden.

Jahrelange Erfahrung zahlt sich eben aus. Und die beiden Protagonisten sind nun mal schon eine Weile im Geschäft. In all diesen Jahren schufen die Griechen bereits so manchen Geniestreich, quer durch vielerlei Subgenres. Diesmal ist es ein überwiegend mit epischen Elementen gespicktes Album geworden. Oft genug werde ich beim Hören an die grandiosen Monumentalwerke von THERION erinnert. Mehrstimmiger Männerchor drängt sich in den Vordergrund, bevor es dann, anders als bei den etwas zahmeren schwedischen Kollegen, mit sensationeller Urgewalt in härtere Gefilde abdriftet und dann und wann die Black Metal-Keule ausgepackt wird. Es ist nicht wirklich leicht, alle Einzelheiten dieses Albums auf einmal zu erfassen, vielleicht ist es gar unmöglich. Was die Verwertung von musikalischen Gedankenströmen angeht, wurde hier alles andere als Sparkurs verordnet. Einzelne Songs hier heraus zu picken, macht irgendwie so gar keinen Sinn. Wer Lieder erwartet, deren Refrain man nach gefühlten [oder realen] zwanzig Bieren noch rückwärts mitschreien kann, der wird mit diesem Album ohnehin so seine Probleme bekommen. Obwohl mit „Grandis Spiritus Diavolos“ und meinem persönlichen Highlight „Iwa Voodoo“ zwei Songs am Start sind, die man zumindest ansatzweise in die Schublade „halbwegs eingängiger Headbanger Stoff“ stecken könnte. [Ansonsten tut man sich schwer, sofern man der griechischen Sprache nicht mächtig ist, die Songtitel überhaupt auszusprechen.]

Wer jedoch bereits das vorherige Werk „Aealo“ mochte, aber irgendwie das Gefühl hatte, es wäre noch mehr heraus zu holen, der wird an „Kata Ton Demona Eaytoy“ definitiv seine dunkle Freude haben. Der Sinn für feinfühlige Kompositionen steht hier hoch im Kurs, das Album offenbart eigentlich bei jedem neuerlichen Hören ein wenig mehr von seiner ausgezeichneten Qualität. Nebenbei bemerkt, der Albumtitel heißt übersetzt „Tu, was du willst“ und bezieht sich auf das Motto des berühmten britischen Okkultisten Aleister Crowley. Was die beiden Brüder ausgezeichnet umgesetzt haben. Zum Glück.

Trackliste:
01. In Yumen – Xibalba
02. P'unchaw kachun - Tuta kachun
03. Grandis Spiritus Diavolos
04. Κατά τον Δαίμονα του Ἐαυτοὗ ["Kata Ton Demona Eaftou"]
05. Cine iubeşte şi lasă
06. Iwa Voodoo
07. Gilgameš
08. Русалка ["Rusalka"]
09. Ahura Mazdā-Aŋra Mainiuu
10. Χ Ξ Σ ["666"]
11. Welcome To Hel [Bonus Track Vinyl & Digibox]
Spielzeit: 00:55:55

Line-Up:
Sakis Tolis - Vocals, Guitars, Bass
Themis Tolis - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
01.03.2013 | 11:10
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin