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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Royal Hunt -- XIII - Devil's Dozen
Band: Royal Hunt Homepage Royal Hunt bei Facebook Metalnews nach 'Royal Hunt' durchsuchenRoyal Hunt
Album:XIII - Devil's Dozen
Genre:AOR, Melodic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Frontiers Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:21.08.15
CD kaufen:'Royal Hunt - XIII - Devil's Dozen' bei amazon.de kaufen
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"80er-Melodic-Metal-Bohnen im modernen Speckkleid"

ROYAL HUNT haben wohl wirklich alles erlebt, was es in der Szene zu erleben gibt. Von Erfolgswellen bis hin zu einem Untergrundstatus... Von Bandwechsel bis zur knappen Stilllegung der Gruppe... Von gelobten Review bis zur Darstellung als Lückenbüßer... Irgendwie haben die Jungs jede Phase schon einmal erlebt und nach der letzten Platte hat man gehört, dass die Jungs viel dazugelernt haben und sich nun auf ihre Stärken verlassen. Wer so lange im Geschäft ist, und so viel erlebt hat, der hat kaum noch etwas zu verlieren und so haben ROYAL HUNT auf der letzten Platte das gemacht, was sie am besten können – sie selbst sein – nur irgendwie reifer. Nun kommt mit „XIII - Devil's Dozen “ das dreizehnte Studioalbum der Jungs und viele hoffen erneut auf eine Melodiebombe. Sollte man sich noch gestärkter und gereifter als auf “A Life To Die For” zeigen, dann dürfte Fans und Genreliebhaber ein echter Leckerbissen erwarten.

Mit „So Right So Wrong“ legt die Band den ersten krassen Track der Platte hin. In den fast acht Minuten bekommt man einen modernen Melodic-Leckerbissen, der fast außer Konkurrenz läuft. Melodien, die einen gleich einfangen – dabei aber nicht zu penetrant klingen, ein Gesang, der durch seine ganz besondere Art auffällt und gleich ins Herz geht und vor allem SPANNUNG pur. Tatsächlich schaffen es alle Songs auf dem Album unglaublich spannend und frisch zu wirken. Immer wieder passiert was in den Liedern und trotzdem bleibt man auf den Punkt. Nie kommt Langeweile auf und nie überfordert die Band einen. Die Refrains sind leicht nachvollziehbar, allerdings nicht zu kitschig gehalten und die Produktion ist schön roh und kraftvoll. Kommen wir zu den Punkten, die auf „ XIII - Devil's Dozen” nicht ganz so gut laufen ..............................................
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...................................................... . Gut, weiter im Text... Irgendwie schaffen es die Songs in sich stimmig und wie aus einem Guss zu klingen und doch steht jeder Song für sich als Kunstwerk am Ende. Ob die hervorragenden Chöre in “ Heart On A Platter” oder die Flöteneinlage in “Riches To Rags” am Ende hat jeder Song seinen ganz eigenen Charme. Was der Platte auch zu Gute kommt, ist, dass man sich für nur acht Songs [eigentlich nur 7 + 1 Bonus] entschieden hat. Damit ist die Platte allerdings nicht zu kurz geraten, da die Lieder alle sechs und acht Minuten Spielzeit einnehmen. Mehr Songs könnten am Ende doch überfordern – so ist aber eine sehr gute Lösung geschaffen. Wer auf der Platte Stadienrocker von einer aktuellen Melodic-Rock-Band erwartet, der wird auf “XIII Devil's Dozen” ganz stark überrascht...

Fakt ist, dass man sich auf der Platte keine Fehler erlaubt und ein in sich stimmiges Werk präsentiert. Irgendwie fühlt man sich direkt in den Melodic-Rock der 80er katapultiert und ist irgendwie zugleich in der heutigen Zeit. Als Wenn DOMAIN, ELEGY und aktuelle THRESHOLD ein Kind bekommen hätten und dies ROYAL HUNT getauft hätten. Die Band war schon immer für sehr starke Alben gut aber was sie mit der aktuellen Scheibe abliefern, darf man durchaus als Karrierespitze bezeichnen. Wer auf Melodiebomben und stark ausgeprägter Harmoniesucht in den Melodien keinen Wert legt, der sollte einen weiten Bogen um die Platte machen aber jeder, der mit dem Genre was anfangen kann, der sollte unbedingt die Platte anhören oder am besten gleich kaufen ;-).

Trackliste:
01. So Right So Wrong
02. May You Never (Walk Alone)
03. Heart On A Platter
04. A Tear In The Rain
05. Until The Day
06. Riches To Rags
07. Way Too Late
08. How Do You Know [bonus]
Spielzeit: 00:51:13

Line-Up:
D.C. Cooper - Vocals
André Andersen - Keyboards
Jonas Larsen - Guitars
Andreas Passmark - Bass
Allan Sørensen - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
09.09.2015 | 11:30
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