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Cover von Royal Thunder -- CVI
Band: Royal Thunder bei Facebook Metalnews nach 'Royal Thunder' durchsuchenRoyal Thunder
Album:CVI
Genre:Psychedelic, Rock, Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:08.06.12
CD kaufen:'Royal Thunder - CVI' bei amazon.de kaufen
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"Erdige US-Retro-Psychedelik"

Mit ihrer relaxten Debüt-EP „Royal Thunder” lies sich die Truppe um Bandgründer Josh Weaver und Aushängeschild Mlny Parsonz aus Atlanta, Georgia noch recht zweifelsfrei in die vorherrschende Retro-Welle um THE DEVIL'S BLOOD, GRAVEYARD oder auch GHOST einordnen. Jetzt, mit ihrem Debütalbum „CVI” [natürlich römisch für 106 – oder doch „Cerebrovascular Insult”, sprich Schlaganfall?], ist das Ganze längst nicht mehr so eindeutig...

Zwar klingen weite Teile und vor allem die Produktion des mit 10 Songs in einer Stunde Spielzeit recht ausufernden Albums zweifelsfrei nach musikalisch längst vergangenen Epochen, aber gleichzeitig könnte das Teil dank neu in den Sound aufgenommenen Reminiszenzen an BARONESS, KYLESA und in angepissten Momenten gar BLACK TUSK moderner nicht sein. Es bleibt festzuhalten: Viel amerikanischer als ROYAL THUNDER auf „CVI” kann man kaum klingen – trotz massiver britischer Einflüsse. Und das ist keineswegs schlecht. Hier kommt der Sumpf zur Psychedelik, Sludge schleicht sich in wabernde Longtracks, aber wenn es sein muss, dann kann der Vierer auch einfach straight nach vorne rocken, wie wenn die frisch gegründeten IRON MAIDEN im ranzigen Proberaum einen THIN LIZZY-Song covern, während Keith Moon [THE WHO], halb tot, halb lebendig, ihnen das Bier wegtrinkt und altkluge, sinnfreie Kommentare zum Besten gibt. Stellvertretend für die „neuen” ROYAL THUNDER steht das Albumhighlight „Blue”. 9:31 Minuten lang zieht das Quartett alle Register, Josh Weaver soliert sich im Mittelteil um Kopf und Kragen, die zierliche Mlny entlockt ihrem Bass einen derart hypnotischen Lauf, dass einem der Song noch nach Wochen durch den Kopf spukt. Dazu gibt es große Melodien, ein fesselndes Arrangement und große Emotionen. Wunderbar! Ihre Wurzeln huldigen ROYAL THUNDER mit der Neuaufnahme des doomigen EP-Songs „Sleeping Witch” in einer leicht verlängerten, noch schleppenderen Version, die okkulte Seite der Band leicht zum Vorschein bringt. Diese Komponente hat sich allerdings in den restlichen Songs des Albums etwas verloren, weshalb ROYAL THUNDER eben auch nicht mehr ganz so gut zu den in der Einleitung genannten Bands passen.
Auffällig ist ebenfalls, dass sich Mlny als Sängerin gesteigert hat, was vor allem in dem beschwörenden „South Of Somewhere” deutlich wird. Sie trägt diesen Song mit Leichtigkeit, während sie auf der EP teilweise noch Mühe hatte, gegen die Klangteppiche anzukommen.

„CVI” ist ein beeindruckendes Debütalbum und beweist einmal mehr, was für ein gutes Händchen Relapse Records haben. ROYAL THUNDER sind Pflichtprogramm für alle, die sich von den genannten Bandnamen angesprochen fühlen und werden hoffentlich noch den Ruhm erlangen, der ihnen gebührt.

Trackliste:
01. Parsonz Curse
02. Whispering World
03. Shake And Shift
04. No Good
05. Blue
06. Sleeping Witch
07. South Of Somewhere
08. Drown
09. Minus
10. Black Water Vision
Spielzeit: 01:02:42

Line-Up:
Mlny Parsonz – Vocals, Bass
Josh Weaver – Guitar
Josh Coleman – Guitar
Lee Smith – Drums
Michael Siegl [nnnon]
02.06.2012 | 12:09
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