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18.12.09
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14.03.05
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"Staubtrocken und arschcool!" | ||||||||||||||||||
| Und es gibt doch noch Bands, die das Rad noch etwas runder machen können! Eines dieser wenigen Exemplare hört auf den Namen RUDRA, gibt es seit 1992 und stammt aus Singapur. Geliefert wird mit „Brahmavidya: Primordial 1“ das bislang vierte Output der Death/Thrasher und sollte so manchem geneigten Metaller die Scheuklappen von den Schläfen holzen. Nein – nicht, dass hier mit den genrefremdesten Elementen schlechthin gespielt oder bayrische Volksmusik eingesprengselt würde. RUDRA ballern eine fette Mischung aus GOD DETHRONED mit etwas mehr Thrash, einer gehörigen Menge mehr Wüstensand und etwas IMMORTAL-Einfluss aus der Ära „At The Heart Of Winter“/“Damned In Black“ genau in Richtung Kauleiste. Dazu gesellen sich indische Folklore, eine rumpelig, scheppernden, aber druckvollen Produktion, die für die entsprechende Atmosphäre sorgt und eine metallische Galoppier-Gitarrenfront, die einem das Gefühl gibt, auf einem Kamel durch die Wüste zu reiten und dazu versifft, schwitzend und Datteln kauend die Mähne zu schütteln. Das ganze kommt nicht eine Spur überzogen, abgekupfert oder lächerlich rüber sondern einfach nur staubtrocken, arschcool und ein bißchen abendländische Bosheit! Wenn man jetzt noch ein klein wenig an den ohnehin schon guten Songs feilt, steht beim nächsten Album bis zur Höchstnote alles zur Verfügung! Diese fetten 5,5 Punkte haben sich die Jungs im Namen Rudras bzw. Shivas redlich verdient. Für alle offenen Metaller, die Ethno-Klängen und rockigem, bösem aber trotzdem smarten Death/Thrash etwas abgewinnen oder mit dieser Beschreibung etwas anfangen können, seien RUDRA aufs Wärmste ans Herz gelegt – Ihr werdet nicht enttäuscht! Reinhauen & rocken! | ||||||||||||||||||
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