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Band: Ruin/Relentless Homepage Ruin/Relentless bei Facebook Metalnews nach 'Ruin/Relentless' durchsuchenRuin/Relentless
Album:Split
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal, Grindcore
Label:Relapse Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:14.11.08
CD kaufen:'Ruin/Relentless - Split' bei amazon.de kaufen
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"Bescherung für COLDWORKER-Sammler"

Na hier gibt’s mal ohne Skrupel derbe auf die Mappe. Zwei schwedische Oldschool Kapellen teilen sich 'ne Platte. Kann das im Jahr 2008 gut gehen?

Ist eigentlich eh schnuppe, denn die Aufnahmen sind teilweise drei Jahre alt. Den Reigen eröffnen RUIN, die ihren traditionellen Rumpel-Death Metal mit ein paar klassischen Thrash-Anleihen würzen, dies aber recht stimmungsvoll und auf einem hohem Aggressionslevel umsetzen. Das eigentlich Verwunderlich-Abgefahrene an den sechs Tracks ist die Produktion, die zwar vollkommen nach frühen Neunzigern klingt, aber dennoch absolut transparent und klar aus den Boxen fliegt. Das Songwriting an sich ist okay. Bestimmt eine prima Live-Band, aber für meinen Geschmack gab’s einige der verbratenen Riffs schon einmal zu oft. Gesanglich orientiert man sich eindeutig an alten Helden wie Cronos oder Tom Warrior, was dem Ganzen natürlich einen rotzig-punkigen Touch verleiht, der gut zu der Atmosphäre passt. Anspieltipp: „Ruin The World“ – insgesamt: 5 Punkte.

RELENTLESS bremsen den Thrash-Anteil in ihren Songs erfolgreich aus und punkten mit typischen UNLEASHED/DISMEMBER-Gitarrenlinien und einem kleinen Bisschen Grindcore. Der Drumsound klingt nach Blecheimer, was die Chose während der Blastparts, von denen es verdammt viele gibt, unhörbar macht. Und auch ansonsten ist Ideenreichtum nicht wirklich die Stärke der Band. Hat man alles schon öfter und besser gehört. Einziger Lichtblick ist das rhythmisch etwas anders strukturierte „Incarcerated“, dem ein smartes Arrangement verpasst wurde: Insgesamt 3,5 Punkte.

Dass Relapse die Scheiben der Bands als Split neu auflegen, hat sicherlich mit dem Kult-Charakter der beiden Combos zu tun [bei RELENTLESS zupft COLDWORKERs Oskar Palsson den Bass, während seine Bandkollegen Anders Bertilsson und Daniel Schröder bei RUIN zocken]. So richtig erschließen will sich der Sinn der Veröffentlichung – vor allem hinsichtlich der RELENTLESS-Beteiligung – aus musikalischer Hinsicht aber denn nicht. Für Schweden-Fans, die alles haben müssen, sicherlich eine lohnenswerte Anschaffung – vor allem wegen der guten RUIN-Songs. Aber nur für die.

Trackliste:
RUIN

01. Welcome To Insanity
02. The Black Angel
03. Tainted Soul
04. Ruin The World
05. Insomnia
06. Falling Down

RELENTLESS

07. This Is Where I Burn Them
08. Perish In Blasphemy
09. Incarcerated
10. The Suicidal Dilemma
Spielzeit: 00:26:26

Line-Up:
RUIN:

Einar Magnusson - Vocals, Bass
Anders Bertilsson - Guitar, Vocals
Daniel Schröder - Guitar
Tobhias Ljung – Drums


RELENTLESS:

Matte Andersson - Lead & Rhythm Guitar, Vocals
Oskar Palsson – Bass
Par Svensson - Drums & Percussion

Marcus Italiani [Mattaru]
20.11.2008 | 23:51
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