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Band: Ruins bei Facebook Metalnews nach 'Ruins' durchsuchenRuins
Album:Front The Final Foes
Genre:Black/Death Metal
Label:Stomp Entertainment
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:14.06.09
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"Doppelläufige Flinte mit Ladehemmung"

Der ultimative Tritt in das Bewusstsein des Otto-Normal-Metallers hätte es werden sollen. Nach Auftritten als Vor-Band für CELTIC FROST und IMMORTAL im Känguru-Land sowie zwei starken Alben im Gepäck sollte es dieses Mal ein Steilflug in kommerzieller Hinsicht sein. Adjektiv-Schlachten, Marktschreierei, verheißungsvolle Versprechen - davon hat das Label des Duos bis dato Abstand gehalten, zumindest in den europäischen Breitengraden. Ob in naher Zukunft die Mailorder-Server vor lauter Bestellungs-Formularen glühen, lässt sich schwer einschätzen, jedoch sei gesagt, dass RUINS ihren Wunsch nach etwas mehr Aufmerksamkeit in ihre Arbeit haben einfließen lassen.

Soll heißen: Es läuft Eingängigeres als auf dem Über-Vorgänger, irrwitzige Ideen wie bei "Hanged After Being Blinded" sind aus dem Jahres-Plan gestrichen worden. Rein stilistisch jedoch haben die Aussies ihr ganz eigenes Gebräu beibehalten: Extrem gut funktionierende, pechschwarze, besonders im Basskeller rumorende Black/Death-Hymnen mit einer Produktion, welche der Wucht dieses Materials den Extra-Kick in die Magengegend verleiht. Dank des "Loudness War" gibt es unter anderem bei lauten Becken-Schlägen Komprimierungserscheinungen; aber das nur am Rande, denn nichtsdestotrotz steht die Musik selbst im Vordergrund und von der gibt es durchaus sehr Lobenswertes zu berichten. "Front The Final Foes" schafft den Spagat zwischen handwerklich beeindruckenden Momenten als auch zusammenhängenden Plots, prallt wie ein Zehn-Tonnen-Amboss auf den Rezipienten, lässt allerdings gleichzeitig kaum eine Möglichkeit aus, um ihn in der bleidichten Atmosphäre zu ersäufen. Unerwartete Wendungen, leichte Abwandlungen des Hauptthemas, sofortige oder schleichende Übergänge in neue Abschnitte und dergleichen lauern im Song-Dickicht, sodass Langeweile gar nicht erst aufkommen kann. Packende Catchiness dominiert das komplette Geschehen, immer wieder liegen Nacken knackende, Stop-and-Go-Rhythmen verwendende Parts auf dem Weg hin zum Ende des Albums. Jedes Stück hat von all dem viel zu bieten, wobei mir die Ausführung hiervon bei "Annihilate" sowie das Titelstück am besten gefallen.

Warum dann nur 4.5 Punkte? Ganz einfach: RUINS gingen hier auf Nummer Sicher, ließen für meinen Geschmack viel zu viele Standard-Einfälle ins Gesamtpaket einfließen. "Keeping This Crown" dürfte vielleicht sogar der erste Beitrag des Outback-Outfits überhaupt sein, welcher mir nicht ganz munden will. Gerade dann, wenn "Cauldron" im Hinterkopf schwebt, merkt man einfach, wie unvorstellbar geil "Front The Final Foes" eigentlich hätte sein können. Dennoch bleibt kein bitterer Nachgeschmack, da allein schon die Aura hier vieles umstößt, was bitterböse sein will, ganz zu schweigen vom schon zuvor besprochenen Inhalt. Wer also bisher keinerlei Erfahrung mit den Jungs machen konnte, dem sichert ihr dritter Langläufer einen sicheren Einstieg in schwere Materie, den wirklichen Zenit ihres Schaffens stellt aber "Cauldron" dar. Ich hoffe, das ändert der vierte Auswurf.

Trackliste:
01 - Breath Of Void
02 - The Sum Of Your Loss
03 - Cult Rapture
04 - Annihilate
05 - Front The Final Foes
06 - Hallways Of The Always
07 - Keeping This Crown
08 - With These WInged Words
Spielzeit: 00:44:38

Line-Up:
Alex Pope - Gesang, Gitarren
David Haley - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
06.07.2009 | 19:51
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