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Band: Rumpelstiltskin Grinder Homepage Rumpelstiltskin Grinder bei Facebook Metalnews nach 'Rumpelstiltskin Grinder' durchsuchenRumpelstiltskin Grinder
Album:Ghostmaker
Genre:Thrash Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:13.07.12
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"Lecker Dresche"

Bei Candlelight Records arbeiten seit einigen Jahren wieder fähige Leute mit hohen musikalischen Ansprüchen, die sich scheinbar nur noch gute Rosinen aus dem vertragslosen Metal-Kuchen picken. Klar, vorher nicht weiter einkalkulierte Komplett-Nieten wie ETERNAL MAJESTY rutschen auch den Besten durch, aber die Trefferquote war bislang erstaunlich - da können andere, weitaus größere Konkurrenten durchaus einen Blick auf das hiesige Auswahlverfahren machen. Zu den neueren Beweisen, dass es beim einstigen Zuhause von EMPEROR und ENSLAVED ["Hordanes Land"!] wieder mit rechten Dingen zugeht, zählen die etwas kryptisch betitelten RUMPELSTILTSKIN GRINDER, deren LP-Hattrick nun erneut den geneigten Neo-Thrasher zum Nackentraining ruft.

Überraschend wenig post-moderner Produktions- oder Effekte-Bullshit steht dem irgendwo zwischen "Darkness Descends", VEKTOR und MUNICIPAL WASTE angesiedelten Gebräu im Weg - ein dichtes, staubiges Gitarrennetz spannt sich eine Dreiviertelstunde lang über das Zimmer, das glücklicherweise über die richtige Dosis Abwechslung und Vorwärtsbewegungswille verfügt. Meist im vom flitzeflinken bis flott galoppierenden Powerchord-Stakkato unterwegs, zersetzten pointierte Midtempo-Mattenkreiser inklusive omnipräsenten Solo-Einlagen, sorgt der Vierer für spannende, sich einem nicht sofort erschließende Brachialwalzen, die gerne auch mal dramatische Spektren ["Dripping With Venom"] abdecken, ohne das aufgebaute Momentum gleich wieder in nichtssagendem Müll zu verlieren. Genau jene Eigenschaft ist es auch, die "Ghostmaker" zu einem lange anhaltenden Vergnügen machen: Im bandinternen Filter geht offensichtlich sher viel Füllmaterial unter, sodass nahezu komplett destillierte Knaller ihren Weg durch die Boxen schaffen. Das aggressiv losstürmende Titelstück, das Herrn Schuldiner gebührend nachtrauernde "Cold Haunting Death" und die kleine Groove-Bombe "You've Been Had" zeugen in besonders beeindruckender Weise von dieser konsequenten, herzeigbare Ergebnisse hervorbringenden Selbstzensur, die hoffentlich mindestens genauso fingerfertige Ableger finden wird.

Lediglich die sich zusehends in den Hörgenuss einschleichende Monotonie zwischen den einzelnen Stücken, insbesondere im Gesang werfen ein wenig Schatten auf dieses ansonsten famos zusammengeschnitzte Werk, das in livehaftiger Form wahrscheinlich um ganze Potenzen knackiger und direkter in die Fresse tritt. Macht Euch also für einen Gig in Eurer Nähe stark, um RUMPELSTILTSKIN GRINDER die verdiente Ehre erweisen zu können!

Trackliste:
01 - Those Who Are Unseen
02 - Ghostmaker
03 - Nightworms
04 - Fucking Wild
05 - Dripping With Venom
06 - Cold Haunting Death
07 - A Lurking Thief
08 - You've Been Had
09 - Iron Jaw
10 - Get Out Of My Grave/Gigantic Graveyard
11 - Run Through The Bastards
12 - Desert Goblins
Spielzeit: 00:47:04

Line-Up:
Matt Moore - Gesang, Gitarren
Ryan Moll - Gitarren
Shawn Riley - Gesang, Bass
Patrick Battaglia - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
11.07.2012 | 19:13
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