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Cover von Runamok -- Electric Shock
Band: Runamok Homepage Runamok bei MySpace.com Metalnews nach 'Runamok' durchsuchenRunamok
Album:Electric Shock
Genre:Neo-Thrash, Thrash Metal
Label:Mausoleum Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:20.11.09
CD kaufen:'Runamok - Electric Shock' bei amazon.de kaufen
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"Die GRAVE DIGGER des Thrash"

Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 haben es die um den ehemaligen STORMWITCH- und aktuellen ABANDONED-Gitarristen versammelten Thrash Metaller RUNAMOK auf immerhin vier Alben gebracht. Dank Mausoleum Records erscheint dieser Tage mit „Electric Shock“ Platte Nummer fünf.

Schon mit dem Opener „Corrupthead“ lassen die Würzburger keinen Zweifle daran, dass sie sich nach wie vor im Thrash Metal heimisch fühlen. Dabei werden die brachialen Bay Area-Riffs von Melodieläufen und TRIVIUM-inspirierten Mitsing-Refrains samt cleanem, mehrstimmigem Gesang begleitet – beides ist dabei im Prinzip sehr gut umgesetzt, will aber nicht wirklich ins Gesamtbild passen, was wohl hauptsächlich am von der ersten Minute an extrem störenden Gesang von Frontmann Michael Imhof liegt, der sich auf unartikuliertes Gebrüll beschränkt. Mit dem folgenden „Last Song On The Left“ wird dann die Groove-Keule ausgepackt, wobei insbesondere Refrain und Solo zu begeistern wissen, der Sänger verdirbt allerdings erneut die gute Laune. Derartiger Gesang funktioniert eben einfach nur bei GRAVE DIGGER. Dabei könnte „Electric Shock“ so gut sein: Überaus gelungene Songs wie der Titeltrack sind musikalisch irgendwo zwischen alten METALLICA und vorsintflutlichen MEGADETH zu suchen und das kantige „Nothing I Fear“ besticht durch den fließenden Übergang von treibender Hektik und mitreißender Eingängigkeit – sieht man davon ab, dass alle Tracks recht ähnlich aufgebaut sind und manche Riffs sich verteufelt ähneln, bestehen beim Songwriting also keinerlei Probleme. Auch technisch brauchen RUNAMOK sich keinerlei Vorhaltungen machen lassen, denn die häufigen Stakkato-Riffs werden auch bei entsprechendem Tempo mit der gebotenen Präzision gezockt und solistisch kann die Gitarrenfraktion ebenfalls überzeugen. Einzig Sänger Imhof verdirbt dem Hörer konstant den Spaß, was allerdings in Teilen auch an der Produktion von „Electric Shock“ liegen könnte, da bisweilen der Eindruck entsteht, der Gesang befände sich neben der Musik.

Mit ihrer Mischung aus Melodie und Härte wissen RUNAMOK durchaus zu begeistern, allerdings dürfte Herrn Imhofs Sangeskunst nicht jedermanns Sache sein. Da im Endeffekt jedoch alles dem Geschmack unterworfen ist, sollten Fans gepflegten Thrash Metals sich ruhig anhand von „Electric Shock“, „Nothing I Fear“ und „Addicted To Vice“ selbst eine Meinung bilden.

Trackliste:
01. Corrupthead
02. The Last Song On The Left [Mondo Brutale]
03. Electric Shock
04. Nothing I Fear
05. People Like You
06. Icons [Instrumental]
07. Silence
08. Object Of Desire
09. Where Angels Die
10. Addicted To Vice
11.Feed Me
Spielzeit: 00:41:16

Line-Up:
Michael Imhof - Vocals
Fabian Schwarz - Guitar
Oliver Kaufmann - Guitar
Dominik Schwarz - Bass
Chris Weiß - Drums
Thomas Meyns [Metalviech] | 19.11.2009 | 13:09

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