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Cover von Runamok -- Make My Day
Band: Runamok Homepage  Metalnews nach 'Runamok' durchsuchenRunamok
Album:Make My Day
Genre:Thrash Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:31.03.04
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Runamok…im Vorfeld gepriesen als DIE neue Hoffnung im Bereich oldschooligen Thrash- und Speedmetals. Nun, am Anfang habe ich mir etwas schwer getan, den richtigen Höreindruck vom aktuellen Output und Debüt der Band, „Make My Day“, zu bekommen.
Nun denn, mein Ergebnis ist recht kontrovers ausgefallen.
Zunächst: Wir haben es hier mit Profimusikern zu tun. Jeder beherrscht sein Instrument, wie auch schon auf dem hervorragenden „Demo 2003“ zu hören, welches auf der bandeigenen Homepage heruntergeladen werden kann. „Make My Day“ wurde produziert von Mainman und Frontshouter Fabian Schwarz himself, und besitzt einen wirklich hervorragenden Klang für eine Eigenproduktion!

Die Männer wissen zweifelsohne, auf wessen „Schultern“ sie musikalisch stehen. Stilistisch wird eine Mischung aus Annihilator und Megadeth gefahren, wie auch in der Presseinfo angegeben. Doch von „Oldschool“ ist hier leider wenig zu spüren. Es sei denn, man definiert Oldschool als Mittneunziger-„Thrashmetal“ der groovigen Art.
Eigentlich hatte ich mit einer Mischung aus besagten Bands zu Zeiten von „Alice In Hell“ oder „Peace Sells“ gerechnet. Stattdessen finden sich Einflüsse aus der groovenden Megadeth-Phase von „Cryptic Writings“ oder zumindest noch „Countdown To Extinction“, allerdings ohne dessen Geschwindigkeit und Catchiness zu erreichen. Teilweise erinnern gerade die cleanen Vocals von Fabian Schwarz weniger an die Reibeisenstimme eines Dave Mustaine, als eher an einen Herrn Hetfield zu „Load“-Zeiten.

Überhaupt stecken sehr viele Metallica-Einflüsse hier drin. Aber wie gesagt, aus deren „poppigeren“ Phase. Wahrscheinlich habe ich mit dieser Aussage ein Sakrileg begangen, aber versteht mich nicht falsch! Das Album ist musikalisch einwandfrei. Produktion und Songwriting stimmen, alles sitzt und passt. Aber den Authentizitätsbonus kann ich leider nicht vergeben. Dazu ist die Produktion zu glattpoliert, das Songwriting zu bieder und angepasst. Hier fehlt die Rebellion und Aggression! Die dreizehn Tracks besitzen insgesamt sehr schöne, melodische Leads und Harmonies, vertrackte Drumbreaks und Tempiwechsel, und das typische Megadeth-Riffing! Zudem findet sich als kleines Schmankerl noch das durchaus gelungene Saxon-Cover „A Little Bit Of What You Fancy“ auf der Platte.
Fünf Punkte sind auf jeden Fall angebracht. Denn hier liegt die Kontroverse. So brilliant „Make My Day“ musikalisch auch ist, es bitet keinesfalls den angepriesenen „Achtziger Jahre“ Speed- und Thrashmetal a la Overkill und Konsorten. Die vielgerühmte „Rotzigkeit“ und „Attitüde“ fehlt vollkommen. Trotz allem ist der Erwerb dieses Silberlings durchaus empfehlenswert. Allerdings würde ich der Band das nächste Mal mehr Mut zum Reaktionismus empfehlen!

Trackliste:
01. Just Agame
02. Bounty Hunter
03. No Rest For The Wicked
04. Different Names
05. Doglife
06. Moonhoax
07. Make My Day
08. Mr. Perfekt
09. The Saw Is The Law
10. Come Back
11. A Little Bit Of What You Fancy
12. My Funeral
13. Sold My Soul


Michael Quien [AirRaids]
26.05.2004 | 20:54
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