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Cover von Rwake -- Hell Is A Door To The Sun [Re-Release]
Band: Rwake bei Facebook Metalnews nach 'Rwake' durchsuchenRwake
Album:Hell Is A Door To The Sun [Re-Release]
Genre:Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:04.03.11
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"Dufte Sumpfgestank"

„Voice Of Omens” [2007], das Relapse-Debüt von RWAKE aus Little Rock, Arkansas, ist immer noch ein Referenzwerk in Sachen dreckiger, matschiger, sumpfiger Sludge aus dem Süden der USA. Was die meist überlangen Songs von RWAKE so spannend macht, ist nicht zwingend die simple Zerstörungsgewalt, die Bands wie EYEHATEGOD oder BUZZOV·EN so perfekt beherrschen, sondern die vielen kleinen untypischen Fragmente, die man einer Truppe dieser Stilistik nicht unbedingt zutrauen würde. Soundscapes hier, ein schöner Moment da, ein sickes Sample dort oder eine ungewöhnliche Songstruktur hinten links. RWAKE machen definitiv keinen Stangensludge!

Dass das schon immer so war beweist dieser Re-Release des Labeldebüts „Hell Is A Door To The Sun”, ursprünglich 2002 über Retribute auf den Markt geschmissen. Die 1996 gegründete Truppe hatte hier nach einigen Demos und einem selbstveröffentlichtem Album 1999 schon ihren vielfältigen Stil gefunden: Lange Aufbauten voller massiver Riffs, fiesem Geschrei und apokalyptischen Soundwänden, die aber immer wieder durch leichte Sonnenstrahlen samt etwas cleanerem Gesang oder abgefahrenen Einlagen von Mooghexerin B. [die übrigens stellenweise auch erbarmungslos ins Mikro brüllt, was den Gesang von C.T. wunderbar ergänzt] unterbrochen werden. Stücke wie der Titeltrack oder das neunminütige „The Stoner Tree” sind einfach großartig. Auch die experimentelleren Songs wie „Sight Beyond Sight” oder weite Teile des Rausschmeißers „The River/Traskwood” stehen RWAKE sehr gut zu Gesicht und sind ein eindeutiger Beweis dafür, dass diese Band einiges mehr als die meisten Kollegen zu sagen hat. Der Sound ist erwartungsgemäß nicht ganz so mächtig wie bei „Voice Of Omens”, aber im Vergleich zur ursprünglichen Version auf jeden Fall besser, da Tausendsassa Sanford Parker [MINSK, CIRCLE OF ANIMALS etc.] „Hell Is A Door To The Sun” anlässlich der Wiederveröffentlichung remixt und remastered hat. Außerdem kommt das Teil mit Linernotes und einem völlig neuen Artwork, dass das Alte bei weitem übertrifft.

Wer bisher noch nichts von RWAKE im Schrank stehen hat, mit dem Stil aber generell was anfangen kann, sollte vielleicht zuerst zu „Voice Of Omens” greifen, doch „Hell Is A Door To The Sun” ist letztlich genauso Pflichtprogramm. Und jetzt bitte noch dieses Jahr ein neues Album und ein qualitativ ähnlich hochwertiger Re-Release des zweiten Albums „If You Walk Before You Crawl, You Crawl Before You Die” [2004]. Danke.

Trackliste:
01. The Cat And The Snake
02. Smog Monster
03. Hell Is A Door To The Sun
04. Unleashing Cosmic Destruction
05. The Stoner Tree
06. Sight Beyond Sight
07. The River/Traskwood
Spielzeit: 00:52:04

Line-Up:
2002:
C.T. - Vocals
Gravy – Guitar
Chuck Schaaf – Guitar
Reid – Bass
B. - Moog, Samples, Vocals
Jeff Morgan – Drums
Michael Siegl [nnnon]
17.04.2011 | 13:55
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