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Album:Coat Of Arms
Genre:Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:21.05.10
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"Epik-Monster"

Kaum eine andere Band hat in der Vergangenheit soviel Aufmerksamkeit bekommen wie SABATON. Zusammen mit ALESTORM gelten SABATON als die Quereinsteiger der letzten Jahre. Mit ihrer Musik schaffen SABATON es, die Menschen zum Power Metal zu bewegen, die eigentlich gar nichts von dieser Musik halten. Wen wundert es da, dass Hallen, in denen die Band spielt, meist bis auf den letzten Platz gefüllt sind? Bei der Größe, die SABATON angenommen haben, ist es kein Wunder, dass die Band nun mit Nuclear Blast gemeinsame Sache macht. Können SABATON mit ihrem neuen Album dem wachsenden Druck, der auf ihnen lastet, standhalten?

In erster Linie bekommt man auf „Coat Of Arms“ das, was man von SABATON gewohnt ist. Fast jedes Lied wirkt wie ein Panzer und genau in dieser Hinsicht hat man nichts verändert. Textlich geht es, wie auch schon auf den Vorgängern, um das Lieblingsthema Krieg. Dabei haben SABATON ihr Können, was das Schreiben von Hits angeht, noch etwas verbessert. Gleich der Opener und Titeltrack vereint die Stärken der Band. Ein hitverdächtiger Epik-Stampfer, der sofort in die Ohren schießt und einen glatt von den Füßen holt. Dabei ist eine leichte Veränderung nicht zu überhören. Die Band legt verstärkt Wert auf die melodischen Einlagen und so wirken die ersten drei Lieder wie reine Epik-Granaten, welche sonst NIGHTWISH vor guten zehn Jahren hätten schreiben können. Allen voran macht die einzigartige Stimme von Joakim Brodén SABATON auch 2010 zu einer Band, die sich von vielen abhebt. Selbstverständlich gibt es auch ab und an einen Ausbruch aus dem Midtempo-Bereich. Auf der anderen Seite gibt „Screaming Eagles“ Vollgas und zeigt, wie man einen schönen Chor im Refrain mit purer Geschwindigkeit verbinden kann. Da SABATON den Fokus eindeutig darauf legen, Hits zum Feiern zu schreiben, ist es genau das, womit die Band im Großen und Ganzen Punkten kann. Dass es dann Lieder wie „Wehrmacht“ gibt, die nicht ganz soviel Hitpotential haben, ermöglicht dem Hörer zwar eine Verschnaufpause, nimmt dem Album jedoch seine Perfektion.

Am Ende bleibt: SABATON sind momentan ganz klar auf Epik-Kurs. Dabei macht wohl nur der aktuelle God Of War Soundtrack, der Band Konkurrenz. Was „Coat Of Arms“ bietet, ist ein SABATON Album, welches mit Hits vollgestopft ist und die Discographie der Band weiter - positiv - vorantreiben wird. Fans dürften zufrieden sein und nur darauf warten, die Lieder im Herbst live zu hören.

Trackliste:
01. Coat Of Arms
02. Midway
03. Uprising
04. Screaming Eagles
05. The Final Solution
06. Aces In Exile
07. Saboteurs
08. Wehrmacht
09. White Death
10. Metal Ripper
Spielzeit: 00:39:45

Line-Up:
Joakim Brodén - Vocals
Oskar Montelius - Guitar
Rikard Sundén - Guitar
Pär Sundström - Bass
Daniel Mullback - Drums
Daniel Mÿhr - Keyboard
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
15.05.2010 | 12:43
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