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Album:Sacrecy
Genre:Melodic Metal, Power Metal, Prog-Metal
Label:Maanalainen Levykauppa
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:09.11.07
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"Der Herr hat's gegeben und so..."

Oha… ein weiteres Album aus dem Hause Maanalainen Levykauppa, der kommerziellen Heimat von HILASTHERION, die mit ihrem plumpen Christen Death Metal so rein gar nicht beeindrucken konnten. Auch SACRECY haben sich das Kreuz auf die Fahnen gepinselt, wissen aber – entgegen aller Befürchtungen – sowohl textlich metaphorisch, als auch musikalisch versiert ans Werk zu gehen. Schwein gehabt!

Das selbstbetitelte Album „Sacrecy“ ist jedenfalls das Debüt der Finnen, die hier eindrucksvoll zeigen, dass junge, engagierte Musiker mit Tatendrang bekommen, was sie verdienen, nämlich von unserer Seite wohlwollende Anerkennung. Allein songwriting-technisch lassen die Vier – da um ein Mitglied geschrumpft – nichts anbrennen und bestechen durch Ideenreichtum, Emotion in beide Richtungen und eine gute Portion Progressivität. Das Ganze könnte man unter dem Deckmantel des melodisch-epischen Power Metal abtun, wenngleich es dieser doch nur allzu simplen Schubladen-Beschreibung um Längen voraus ist. Für Brutalität und Geschwindigkeit hat man bei SACRECY allerdings keinen Platz, was man jedoch über die Zweitband, BARANDUIN, mehr oder minder gut zu kompensieren weiß. Diese übrigens schlagen in die Kerbe des paganistischen Melo Black Metal, was irgendwie eine Art Zwist mit dem christlichen Hintergrund der hier vorliegenden Platte erzeugt, aber sei’s drum.
Stimmlich bewegt sich Sänger Panu angenehm zurückhaltend eher im mittleren Teil der Tonleiter, weiß allerdings durchaus etwas mit dem Wort Variation anzufangen. Zwar gibt es den einen oder anderen Moment, in dem einen das Gefühl betritt, er leide ein wenig unter Luft- und Druckmangel, aber darüber darf angesichts eines Debüts gerne noch einmal hinweggesehen werden. Außerdem entschuldigen diesen Fakt eine Vielzahl getragener Passagen, zu denen seine Stimme einen erheblichen Teil beizutragen weiß. Die einzige Frage, die sich mir [eigentlich nicht wirklich] stellt ist, warum ich während des Hörens von „The Shadow Of Me“ die ganze Zeit NIGHTWISHs „Nemo“ mitpfeifen will. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Abschließend bleibt zu sagen, dass SACRECYs „Sacrecy“ endlich noch einmal ein Album ist, was man bedenkenlos durchhören kann, ohne große Schwächen in Form missratener Songs feststellen zu müssen. Wer mit gebremstem Melodic Metal warm wird, Ausflügen in die Melancholie etwas abgewinnen kann und sich gern ein hintergründiges Klavier zu Gemüte führt, sollte die Band keinesfalls verpassen oder gar aus den Augen verlieren. Natürlich geht es immer noch besser, aber für ein Debüt haben die Herren ganze Arbeit geleistet und sich ein Lob verdient.

Trackliste:
01. Image Of God
02. Devil’s Reign
03. Forgive
04. Hope From Above
05. Anxious Eyes
06. The Shadow Of Me
07. The Child Within
08. The Kiss Of Betrayal
09. Masquerade
Spielzeit: 00:53:26

Line-Up:
Panu Siik – Gesang, Gitarre
Olli Hipeli – Kayboard
Heikki Mäkkinen – Gitarre [derweil ausgeschieden]
Jesse Riikonen – Bass
Juho Fabrin - Schlagzeug
Patrick Franken [Border]
06.05.2008 | 23:47
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