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Cover von Sacred Oath -- Sacred Oath
Band: Sacred Oath Homepage Sacred Oath bei Facebook Metalnews nach 'Sacred Oath' durchsuchenSacred Oath
Album:Sacred Oath
Genre:US-Metal
Label:Angel Thorne
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:22.05.09
CD kaufen:'Sacred Oath - Sacred Oath' bei amazon.de kaufen
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"Futter für die alte Garde"

Nach einem mehr oder weniger spannenden Livealbum melden sich SACRED OATH zurück. Das vierte Studioalbum der Jungs hört schlicht auf den Namen „Sacred Oath“ und bringt die Sache schnell auf den Punkt. Wer SACRED OATH kauft, bekommt auch SACRED OATH, jedenfalls war das in der Vergangenheit so. Ob gerade das selbst betitelte Album da aus dem Rahmen fällt, oder ob es sich perfekt in die Diskographie der Band einreiht, lässt sich klären.

Um mal gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, dieses Album war beim ersten Durchhören echt schwere Kost. Old School Fans und Untergrundjünger dürften sich gleich freuen, aber alle anderen sollten sich auf eine Eingewöhnungsphase einstellen. Der erste Track „Paradise Lost“ geht einem von der ersten Sekunde an auf die Nerven. Grund? Ein Geräusch, das klingt, als würde man 30 Sekunden in eine leere Coladose pusten, ertönt und vermischt sich nach und nach mit Musik. Herrlich, ist der Schock überstanden, gibt’s endlich auf die Nuss! Der Opener bietet SACRED OATH-Stoff, wie man ihn gewohnt ist. Us-Power-Metal trifft auf eine Ecke Thrash und dazu einen Sound, der einen direkt in die 80er Jahre katapultiert. Song für Song merkt man, dass SACRED OATH sich treu bleiben und sogar einige richtig fette Nummern aufgenommen haben, die sich in ihr Old School-Programm einreihen dürften. Eine wirklich gute Highlightreihe bilden die Lieder „High And Mighty” mit dem schönen und gefühlvollen Einstieg, das selbst betitelte „Sacred Oath“, welches die ganzen Stärken der Band ausspielt, und „Caught In The Arc“, das - ziemlich flott - für einen ordentlichen Nackenbrecher sorgt. Topsong der Platte allerdings ist „What The Dark Will Undo”. Er passt perfekt in den Spannungsbogen der Platte, bietet Abwechslung und gefühlvolle Einlagen, während man trotzdem voll auf die Zwölf bekommt.

Fazit: SACRED OATH bleiben sich treu, das steht schon einmal fest. Alte Jünger der Band sollten gar nicht erst lange überlegen und der Untergrund wird wissen, wie sie alte Helden zu feiern haben, die so ein ordentliches Werk abliefern. Die Platte ist stimmig von vorne bis hinten und die Produktion passt auch in die heutige Zeit. Fakt ist: Wer noch nie was mit dieser Band anfangen konnte, der wird auch diesmal keine Freudentränen weinen, wenn er diese Platte durchhört, alle anderen sollten der Platte zwei bis drei Durchläufe geben, da bis auf „What The Dark Will Undo”, alles andere wirklich mehr Anläufe benötigt.

Trackliste:
1. Paradise Lost
2. Blood Storm
3. Voodoo Dolls
4. Counting Zeros
5. High And Mighty
6. Sacred Oath
7. Caught In The Arc
8. Buried Alive
9. What The Dark Will Undo
10. Hunt For The Fallen Angel
Spielzeit: 00:50:07

Line-Up:
Rob Thorne - Vocals, Guitar
Bill Smith - Guitar
Scott Waite - Bass
Kenny Evans - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
05.07.2009 | 10:33
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