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Cover von Sacrificium -- Escaping The Stupor
Band: Sacrificium Homepage  Metalnews nach 'Sacrificium' durchsuchenSacrificium
Album:Escaping The Stupor
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Black Lotus Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.12.05
CD kaufen:'Sacrificium - Escaping The Stupor' bei amazon.de kaufen
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"Heilig's Blechle"

Holla, wie geil tut das denn??? SACRIFICIUM, seit etwa 2002 existierend und aus dem Schwobenländle! Nie von gehört, mein Fehler, sehr peinlich geb ich zu….denn diese Gesellschaft springt mit „Escaping The Stupor“ direkt in die Fresse. Und zwar mit Anlauf und Gummistiefeln!

Bereits nach den ersten fünf Sekunden treibt einem das geil-melodiöse Einstiegsriff von "Canvas“ ein freudiges Grinsen ins Gesicht. Nach etwa sechs Sekunden wippen Fuß, Finger und Matte automatisch zum Takt. Geht gar nicht anders!
Was hier zelebriert wird, ist wilder, schwedisch angehauchter Death Metal bester Manier.
In etwa die Schiene von THE FORSAKEN bis DERANGED - würde ich sagen. Etwas flotter als die Ersteren und weniger platt als die Zweitgenannten. Dennoch passen Sound, Geschwindigkeit und Riffing in diese Richtung und von der Qualität der Mucke stehen SACRIFICIUM den Genannten in nichts nach!

Auch die zweite Nummer, "Towards The Edge Of Degeneration“, lässt einen nicht durchatmen. Blast zu Beginn, dabei wieder ne geile Melodieführung, die anschließend die Strophe(n) bildet und in der Mitte ein fast schon funky-schräger Part, der sehr geil passt und einiges über gutes Songwriting und Kreativität verrät.

"I Am The Enemy“ scheint zunächst etwas vom Gaspedal zu gehen. Aber kein Problem, denn diese Nummer offenbart sich rasch als ne 1-A Death Core-Nummer. Hielt sich der Gesang bis hier eher in tieferen Gefilden, so zeigen SACRIFICIUM nun, wie fein sie auch kreischen können!
Sind meine leider recht spärlichen Infos zur Band richtig, so steht hier ein einziger Sänger hinterm Mikro. Umso mehr Hut ab vor dieser Leistung.
Wie dem auch sei, SACRIFICIUM beweisen nicht nur mit dem Gesang ein gutes Gespür für richtig geilen Metal. Auch die Keulen- und Äxtefraktionen machen hier einen wirklich kreativen Job und scheren sich weder um metaloide Trends noch Geprügelrekorde.

"Shivering“ bildet die Halbzeit der Scheibe und ist eindeutig ein "Danke“ an Schwedengötter wie EDGE OF SANITY und DISMEMBER. Einfach eine fette Walze mit slomo-Melodiepart in der Mitte und einem einrahmenden Rumpelbeat, wie es ihn damals nicht besser hätte geben können.

Ganz im Gegensatz zum eher simplen Schwedenbeat folgt danach eine erste und letzte Verschnaufpause. "Tremendum“, ein feingeistiges Instrumental auf der Akustikklampfe, lässt einen kurz ins Träumen gleiten. Aber nur kurz! Nach etwa zweieinhalb Minuten gibt’s dann wieder jede Menge Gummistiefel!
Ihr wisst wohin.

Die Platte hat, soweit sei vorweg verraten, keine nennenswerten Schwachpunkte, noch Durchhänger. "Escaping The Stupor“ ist eine der abwechslungsreichsten, aggressivsten und schlicht geilsten Neuerscheinungen, die ich seit langem in den Händen hielt. Der Sound auf dem Gesamtwerk ist ebenfalls völlig professionell und hebt die Vielseitigkeit der Platte ideal empor.

"Nothing From You“ ist schließlich nach 46:07 Minuten der Rausschmeißer und tritt dementsprechend noch mal ordentlich nach! Eine meiner Lieblingsnummern und, wie ich mir vorstellen kann, sicher auch live eine Verpflichtung. Die Nummer rotzt einfach ungestüm daher und lässt einem SACRIFICIUM in freudiger Erregung *hüstel*..Erinnerung.

Headbanger, Crowdsurfer oder nur Fußwipper mit Anspruch auf vielseitigen Extremmetal:
DIESE Platte kaufen!



Trackliste:
01. Canvas
02. Towards The Edge Of Degeneration
03. I Am The Enemy
04. Pierced By Death
05. Extinction Of Mankind
06. Shivering
07. Tremendum
08. As Silence Dies
09. Relativation Of Justice
10. Of Traumatic Memories And Tears
11. Nothing From You


Christian Treude [Trey]
02.01.2006 | 17:49
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