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Cover von Sadistic Blood Massacre -- Analintruder
Band: Sadistic Blood Massacre Homepage  Metalnews nach 'Sadistic Blood Massacre' durchsuchenSadistic Blood Massacre
Album:Analintruder
Genre:Grindcore
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:13.08.03
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Seitdem ich die Jungs von SADISTIC BLOOD MASSACRE kenne hat sich einiges getan. Anfangs war es eine reine Spassband von schlichten Die-Hard-Fans meiner damaligen Band ULCERATE LIQUOR und behalf sich solch verpönter „Instrumente“ wie einem Drumcomputer [brrr...schauder...igittigitt..würg]. Mittlerweile hat man aber einen echten Drummer, der ist zwar nicht so schnell, dafür aber glaubhafter. Ausserdem kann man sich mit ihm unterhalten, ein Bierchen drinken und es klingt nunmal einfach besser, wenn man ein richtiges Drumkit hat. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Studio.

Wo wir auch schon beim Sound angelangt wären. Das Schlagzeug kommt diesmal nicht ganz so klinisch, allerdings auch nicht so druckvoll. Letzteres hängt aber eindeutig vom Budget ab, aber trotzdem haben sich die Pornofreaks getraut und das ist gut so!
Die Gitarrenspuren brutzeln gut was her und unterstreichen den PornGrind-Charakter vortrefflichst. Bass ist wie immer zu leise, vereinzelt kann man ihn aber heraushören. Ob das nun so gewollt ist weiss ich nicht, aber da Hörtel eh nie ein 2. Alex Webster [CANNIBAL CORPSE Basser – Anmerk.d.Verf.] werden wird und das auch noch nie war, ist das hier sicherlich nicht von allzu grosser Bedeutung. Letzteres ist es auch im insgesamten nicht für die Technik, mit der man sich, wie auch schon auf dem Vorgänger „100% Schmutzcore!“, gnadenlos bedient. Anstatt irgendwelche hergekünstelten Intros sich aus den Fingern zu saugen, spielt man lieber einen „billigen“ Porno ab. Gleich nach dem geprügelten Anfang zu „Mädchenspiele“ gibt’s was für romantische Stunden allein, vorgetragen vom Schwesternchor der ansässigen Beate Uhse Zweigstelle. Danach geht’s feucht fröhlich grunzend weiter mit tanzbaren Rhythmen.
So und so ähnlich gurgelt, rotzt, stöhnt man sich durch weitere 5 Disconummern ala G.U.T., deren „Sperminator“ man ebenfalls auf „Anal Intruder“ verpenist, ähem...verwurstet. Naja, ihr wisst schon ich ich es meine...
Der Titeltrack kommt vorwiegend mit einem hüftanimierenden Ufta-Ufta-Takt aus, den man später auch noch etwas doomig lassen wird. Anscheinend werden auch S.B.M. so langsam alt. Ups, das hätte ich nicht sagen/denken sollen...sofort wieder eine Bastattacke und weiter geht’s mit Boogie Woogie. YEAH!
Was allerdings diese gar seltsamen Livesachen auf der CD zu suchen haben, weiss ich nicht so genau. Man will halt irgendwie den Platz vollbekommen. Sound ist für die Verhältnisse aber vollkommen ok, nur wieso man den THY WICKED-Basser Holger ans Micro lässt, weiss ich bis jetzt noch nicht. Wie wäre es denn mit einem Gastauftritt von Biene Maja?

Alles in Allem eine richtig schön versaute Sache und das Cover kann man auch wieder zensieren. So soll es sein und so wird es beim Porn Grind auch immer bleiben!
Ich schliesse mich den Freaks an und grüsse ebenfalls Anal Ann(j)a und Gummihilda. ;)

P.S.: Wer sich das Teil bestellen möchte, kann dies für 6€ plus P&V über ihre Heimseite oder direkt mit Brief an:
Sadistic Blood Massacre
Postfach 1212
96112 Hirschaid
Germany


Trackliste:
01. Mädchenspiele
02. Legion Of The Damned
03. 30 Sekunden Vollgas
04. Analintruder
05. Melodic Schmutz
06. High(t)speed
07. Sperminator (G.U.T.-Cover)
08. Shameless Exhibition Of A Shaved Cunt (live)
09. Corpse Pulsating Plate (live)
10. Auf´m Rechng gxapptn (live)


Danny Jakesch [Trabi]
17.02.2004 | 22:47
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