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Cover von Sahg -- II
Band: Sahg Homepage Sahg bei Facebook Metalnews nach 'Sahg' durchsuchenSahg
Album:II
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Stoner Rock
Label:Regain Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.03.08
CD kaufen:'Sahg - II' bei amazon.de kaufen
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"SAHGenhaft"

Es geschehen noch Zeichen und Wunder und so dreht sich bei mir in der Anlage grade eine CD, die es unter anderen Umständen wohl eher nicht dorthin geschafft hätte:
Das Werk der Norweger SAHG, veröffentlicht unter dem schlichten Titel “II”, trägt die Genrebezeichnung “Stoner Rock”.
Dass sie es geschafft hat, dorthin zu kommen, wo sie sich grade befindet, hat sie wohl - neben einer Verwechslung - vor allem der Tatsache zu verdanken, dass bei SAHG ein gewisser Tom Cato V. den Bass schwingt, welcher, wohl besser bekannt unter seinem Pseudonym King ov Hell, die Hälfte der Besetzung der norwegischen Black Metaller GORGOROTH ausmacht.
Der Kontrast zwischen zwei Projekten eines Musikers könnte kaum krasser sein, und so konnte ich nicht wiederstehen, mir „II“ zu Gemüte zu führen.

Das Coverartwork von „II“, das, wie der Titel mehr oder weniger subtil verrät, den zweiten Output der Norweger darstellt, stimmt mit einem von einem Blumen bzw. Farnmuster gesäumten Portrait-Photo der drei Köpfe hinter SAHG auf türkisem Hintergrund auf das Album ein, und weist ein letztes mal auf dem nicht-musikalischen Weg darauf hin, dass definitiv jedes Suchen nach einer Gemeinsamkeiten mit dem bösen Bruder vergeblich sein wird.

Und so legt „II“ nach einem Drumeinstieg mit einem durchaus rockenden Riff los. Am darauf folgende Gesang fallen vor allem zwei Merkmale beonders auf: einerseits die Gesangsspuren, die sehr eigenständig und dennoch elegant über die Riffs gelegt sind, andererseits der Gesangsstil, den Olav Iversen hier hören lässt, da er in gewisser Weise wie eine Mischung aus Bruce Dickinson und Zakk Wylde klingt.
Das Album entwickelt sich durchaus kurzweilig, wie ich zu meiner Überraschung feststellen muss: locker eingestreute Gitarrensoli, Passagen mit groovenden Drums, lockere Melodie-Läufe und schlicht coole Riffs lösen einander im fliegenden Wechsel ab, dazu wird, egal ob hoch oder tief, stets sicher und auf den Punkt gesungen.
Auch Effekte wie Synthesizer-Chöre oder ein Delay auf den Vocals finden Verwendung, doch umgeht man dabei stets gekonnt, allzu kitschig oder bombastisch zu werden. Stilistische Ausnahme des Albums ist das schön in Mitte des Albums plazierte, ruhigere und doch in keiner Weise aus dem Rahmen fallende „Escape The Crimson Sun“, ein auf Akustik-Gitarren gespielter Track, der vom Gesang her stark an Phil Anselmos Clean-Stimme bei der Pantera-Version des Black Sabbath-Klassikers „Planet Caravan“ erinnert.
Nach diesem Song geht man bei „Pyromancer“ gleich wieder rockiger zu Werke, wobei man sich auch hier, wie bei allen anderen Songs des Albums, vornehm zurückhält und, durch die warme Produktion unterstützt, mehr durch eleganten Groove als durch derbe Arschtritt-Attitüde zu überzeugen weiß - zumal selbst die rockigen Lieder auf "II" zumeist im Mid-Tempo angesiedelt sind.

Insgesamt hat das Album mich wirklich überzeugt. Eine Bewertung des Albums kann allerdings nicht gänzlich objektiv erfolgen, da es mir an Vergleichsbands mangelt.
Von der von mir angesetzten Bewertung mit 6 Punkten ziehe ich deshalb der Fairness halber 0,5 Punkte ab, um einer Überbewertung durch einen genrefremden Rezensenten entgegenzuwirken.

Trackliste:
01. Ascent To Decadence
02. Echoes Ring Forever
03. From Conscious Sleep
04. Star-Crossed
05. Escape The Crimson Sun
06. Pyromancer
07. Wicked Temptress
08. By The Toll Of The Bell
09. Monomania
Spielzeit: 00:48:42

Line-Up:
Olav I. - Vocals, Gitarre
Thomas T. - Gitarre
Tom Cato V. - Bass
[Tor B. - Session Drums]
Moritz Grütz [Morg]
07.03.2008 | 19:41
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