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Cover von Sahg -- III
Band: Sahg Homepage Sahg bei Facebook Metalnews nach 'Sahg' durchsuchenSahg
Album:III
Genre:Doom Metal, Heavy Metal
Label:Indie Recordings
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.08.10
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"Schwer und mitreißend!"

So langsam könnte man aufhören, sich über SAHG aufgrund der Tatsache zu wundern, dass sie mit Tom Cato Visnes/King ov Hell einem norwegischen Black Metaler zur neuen musikalischen Heimat geworden sind. Denn zum einen ist schwarz-weiß-denken christlicher Müll, zum anderen legen SAHG mittlerweile ihr drittes Album vor.

Das dies auf den schlichten Namen "III" hört, darf man wohl getrost als konsequent betrachten. Ebenso konsequent setzen die Norweger auch ihren eingeschlagenen musikalischen Weg fort. Diesen als Stoner Rock zu bezeichnen hieße allerdings, das muss ich noch einmal kurz klarstellen, sich auf den absoluten Holzweg zu begeben. SAHG spielen keinen Stoner Rock und haben es auch nie getan – selbst wenn der auf den Vorgängerwerken vorhandene, leicht knisterige Sound die Verwechslung vielleicht noch erklären kann. Das dieser zugunsten eines klareren, druckvolleren Klanges verschwunden ist, stellt im Prinzip die größte Neuerung im Hause SAHG dar. Nach dem kurzen Einleitungsstück "In Through The Eye" wird sofort die klassische Doom Metal Axt geschwungen. "Baptism Of Fire" ist die erste Hymne zwischen den stilistischen Polen CANDLEMASS, TROUBLE und DIO und es folgen ihrer viele. Das SAHG in Thomas Lønnheim nach eigener Angabe endlich ihren Schlagzeuger gefunden haben, darf man ohne Weiteres glauben – so tight klang die Band um Sänger und Gitarrist Olav Iversen noch nie. Und auch, wenn die Rhythmusgruppe auf hohem Niveau traditionell agiert und Experimente eher Mangelware sind - auf “III” stimmt der Groove zu jeder Zeit. Dazu gesellt sich im Bereich der Gitarren und des Gesangs noch eine ausgeprägte Vorliebe für erstaunlich geschmackssicheres Schwelgen. SAHG zielen gnadenlos auf die großen Refrains ab, gern auch unterstützt durch hintergründig ausgerollte Synthie-Wandbehänge.

Wer also Pathos an sich überhaupt nichts abgewinnen kann, der wird an SAHGs neuem Werk weniger Freude haben als an einer Wurzelbehandlung ohne Betäubung. Wer allerdings Pathos an sich überhaupt nichts abgewinnen kann, der mag auch sonst keinen Heavy Metal, keinen klassischen Doom, keinen Sonnenschein, keine niedlichen Tiere und Kinder und ist überhaupt ein furchtbarer Mensch – hat also wunderbare Metalsongs wie “Baptism Of Fire”, “Hollow Mountain”, “Shadow Movement” und “Burden” gar nicht verdient. Basta!

Trackliste:
01. In Through The Eye
02. Baptism Of Fire
03. Mortify
04. Hollow Mountain
05. Mother's Revenge
06. Downward Spiral
07. Shadow Monument
08. Burden
09. Denier
10. Spiritual Void
Spielzeit: 00:42:18

Line-Up:
Olav Iversen - Gitarre, Gesang
Thomas Tofthagen - Gitarre
Tom Cato Visnes - Bass
Thomas Lønnheim - Schlagzeug, Perkussion
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
07.09.2010 | 13:25
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